00:00:00: Ich habe mal in einem mitarbeitenden Gespräch, das war eine ganz schwierige Phase im Unternehmen und es war auch mit der entsprechenden Mitarbeitenden nicht einfach.
00:00:08: Und ich war so enttäuscht!
00:00:10: Ich war so traurig und überfordert von dem Gesamtsystem, dass mir die Tränen gekommen sind.
00:00:15: Wenn du deine eigene Unsicherheit nicht konfrontierst dann bist du vielleicht ständig damit begriffen zu sagen Mitarbeiter sind schwierig oder wenn du deiner eigenen Wut nicht verstehst dann überträgst du das vielleicht aufs Team.
00:00:28: Deine eigene Karriere Und das Zusammensein in Organisationen wird hundertprozent besser, wenn man einen guten Umgang mit Emotionen findet.
00:00:39: Es ist eigentlich nichts Geringeres als wirklich so ein richtiger Gamechanger, weil du bist einfach viel flexibler, viel anpassungsfähiger auch viel resilienter, wenn du genau weißt was deine Gefühle dir sagen
00:00:51: wollen!
00:00:54: Hallo und herzlich willkommen bei von innen nach außen Struss & Klausen, unserem Podcast für Persönlichkeitsentwicklung Job- und Lebensplanung.
00:01:02: Mein Name ist Jalie Grau und ich sitze hier regelmäßig zusammen mit dem Expertenteam aus Rangelstruss und Johann Klauson.
00:01:08: Die beiden sind nicht nur die Inhaber von Struss&Klausen Personal Development sondern beraten auch seit vielen Jahren Menschen dabei, beruflich und privat ihr Potenzial zu entfalten.
00:01:17: Wir tauchen in unseren Folgen tief in die Theorie ein und verbinden sie mit Beispielen aus der Berufspraxis, die du auf deine persönliche Situation anpassen kannst.
00:01:46: Wir freuen uns, dich an Bord zu haben.
00:01:48: Legen wir los!
00:02:04: Das
00:02:20: ist auf jeden Fall ein Satz, den wir häufiger sagen.
00:02:22: Wir wissen aus der Forschung zu Career-Construction also wie ich sozusagen meine eigene Karriere aufbaue das es eigentlich eine persönliche Sinnkonstruktion ist die ich da immer wieder vornehme.
00:02:34: Also eigentlich frage ich mich quasi innerlich wer bin ich und wer möchte ich in Zukunft sein?
00:02:40: Und dass eben auch bezogen auf die Karriereschritte und die Antwort die ich darauf gebe dies ja eigentlich eine emotionale und darauf baut meine Identität auf, weil ich frag mich ja in der Karriere auch immer danach hey wie würde ich mich mit dem nächsten Ziel eigentlich fühlen.
00:02:56: Macht es mich lebendig?
00:02:58: Versprech mir was Positives davon oder habe ich vielleicht eher so eine Abneigung und denke oh nee dann bin ich irgendwie gelangweilt oder von mir entfremdet oder dann erschöpft es mich zu sehr oder so.
00:03:09: also das einmal dieser Aspekt eben aus der Career Construction dass wir ganz maßgeblich eben von unseren Emotionen geleitet sind und wenn wir sie gut verstehen können wir sie natürlich strategisch nutzen für unsere Karriereentscheidung.
00:03:22: Und ich finde es auch gerade in Zeiten von KI total wichtig, sich mal zu überlegen dass das ja auch eine soziale Information ist die ich in meinem Berufsumfeld bekomme durch die Emotionen auch anderer.
00:03:34: Ich muss als Führungskraft Komplexität reduzieren und Orientierung geben.
00:03:39: Das findet maßgeblich auch im emotionalen Raum statt weil Menschen nicht unbedingt auf Ereignisse reagieren sondern eher auf ihre Emotion.
00:03:49: Ich glaube, das ist wirklich für viele Zuhörende ein richtig neuer... Ansatz da immer so bewusst drüber nachzudenken, weil ja viel man auch noch so Sätze hört wie Emotionen haben im Job nichts zu suchen oder so.
00:04:01: Das Gegenteil ist der Fall!
00:04:04: Genau und deshalb hoffen wir dass das eine Folge ist die mal ein bisschen neuen Blickwinkel auf das ganze wirft und vielleicht solche Sätze ein bisschen weniger fallen.
00:04:12: es
00:04:12: gibt hier auch ganz konkrete Beispiele dafür.
00:04:14: wenn jetzt wir an Karriere denken und dann ist das vielleicht ein bisschen kurz gesprungen zu sagen euch denkt irgendwie an Leistung an Performance ansichtbarkeit wie an irgendwelche Kompetenzen oder so, ja.
00:04:25: Weil wenn du dich mal richtig fragst, wie du eigentlich auch kleine einzelne Karriereentwicklungsentscheidungen auch innerhalb eines bestimmten Jobs triffst dann ist es schon wichtig dass du deine Emotionen auch richtig verstehst.
00:04:36: weil wenn du jetzt gefrustet bist und deshalb den Job quasi verlässt und dich woanders bewirbst weil du dem Frust vielleicht gar nicht gut genug auf den Grund gegangen bist, weil du gar nicht genug verstanden hast was dieses Gefühl dir eigentlich signalisiert hat oder wenn du sagen wir mal eine Chance nicht waren weil du eine innere Unsicherheit verspürst.
00:04:54: In dem Moment, wo du dich mit dieser inneren Unsicherkeit anfängst auseinanderzusetzen kannst du viel qualifizierter entscheiden ob oder wie du jetzt dieses neue Projekt übernehmen möchtest oder einen Job-Enrichment vornehmen willst oder mit jemandem anderen mal zusammenarbeiten möchtet?
00:05:08: Das ist eigentlich nichts Geringeres als wirklich so ein wichtiger Gamechanger.
00:05:11: Unser Podcast heißt ja auch von innen nach außen und das heißt du bist einfach viel flexibler, viel auch anpassungsfähiger, auch viel resilienter wenn du genau weißt was deine Gefühle die eigentlich sagen wollen.
00:05:23: Also, die Gefühlen müssen nicht kausal immer übrigens darauf eine Aussage sein nur weil du wütend bist bis jetzt wütender auf irgendjemand der in deinem Team ist.
00:05:31: So als ging ihr dann eben darum auch wirklich mal in sich rein zu horchen und zu schauen woran liegt das eigentlich?
00:05:35: Ich könnte auch an unterschiedlichen Themen liegen.
00:05:37: Und dass es uns heute so wichtig ist, dass wir mal gucken, Emotionen heißt ja quasi bewegen, erregen.
00:05:42: also Wir sind erregt worden, wir sind bewegt worden Das ist an sich etwas Cooles, also weil es gibt Energie Es merkt man ja schon, da stimme und Aggressionen ist auch ne tolle Energies an sich erst mal nichts gegen eins zu wenden.
00:05:52: Das einzige ist, dass man versucht eben häufig noch in der alten Berufswelt das direkt so zu verschachteln, dass das angeblich alles die harte Businesswelt ist.
00:06:00: Oder
00:06:00: auch zu unterdrücken oder?
00:06:02: Ganz genau!
00:06:02: Zu unterdrückend alles möglich aber es wird dann irgendwann aufkommen.
00:06:05: Rangel hat sich quasi
00:06:07: gemeldet und ganz geduldig gewartet.
00:06:09: Bitte bitte.
00:06:10: Deshalb nehmen wir sie jetzt dran.
00:06:12: Also ich fand das mit der Wut irgendwie toll.
00:06:14: Ich hatte neulichen Kunden, der hat immer wieder gesagt ja, der und er macht mich wütend oder die und die bringt mich die Wände hoch oder so.
00:06:22: Und wenn man jetzt da stecken bleibt dann gibt es ja keine richtige Lösung.
00:06:26: Wenn man sich dann aber überlegt okay was liegt denn eigentlich hinter der Wutt?
00:06:29: Ja also Wut zum Beispiel ist immer ein Signal für... Das haben wir auch schon mehrere Male gesagt Es wird entweder nicht nach meinen Regeln gespielt meine Bedürfnisse werden nicht erfüllt Meine Grenzen werden überschritten Und dann könnte man sich ja jetzt mal vorstellen, diese Person.
00:06:46: Ich habe dann ganz viel mit ihr gearbeitet weil die Frage ist ja was löst die Wut eigentlich aus?
00:06:51: Ja und ganz häufig reagieren wir auch... Wir haben eine super Folge zu Triggern gemacht, die kann man an der Stelle einmal kurz bewerben.
00:06:57: Ganz häufig reagiern wir ja auch gar nicht auf den oder die Kollegin, die uns wütend macht in dem Moment sondern wir reagieren auf die Emotion, die das in uns auslöst und darauf werden wir wütenden.
00:07:09: Weil zum Beispiel In diesem Fall meines Kunden war es dann, der Träger sich nicht verstanden zu fühlen.
00:07:16: Also immer dann wenn die Person das Gefühl hatte ich werde in Frage gestellt Dann hat mein Klient ein inneres Wutgefühl entwickelt und das hatte mit dem Umfeld im Hier-und-Jetzt überhaupt nichts zu tun.
00:07:28: Das war eben sozusagen ein inneris komplex Thema
00:07:32: Und gibt es so.
00:07:33: also hat jeder so'n go to Gefühle was immer wieder vorkommt oder haben wir alle diese gesamte Palette?
00:07:42: Ich würde sagen, sich hat wahrscheinlich jeder theoretisch die gesamte Palette.
00:07:46: Aber da uns gar nicht so bewusst ist was wir genau fühlen übrigens ich würde sagen nach wie vor noch ist es in Männern auch mal ein Ticken weniger sogar ausgeprägt welche Gefühle sie haben.
00:07:56: das heißt ich hatte mein Professor der sagt immer es gibt generell kein falsches erleben.
00:08:00: Die Frage ist nur ob du das was du fühlst für dich richtig und angemessen einordnen kannst.
00:08:05: also dass heißt der einen nennts woot der anderen nennt agressionen der nächste nennt es vielleicht
00:08:11: Enttäuschung,
00:08:12: das heißt es könnte theoretisch auch ein ähnliches Thema im Hintergrund aktiv sein.
00:08:16: Aber du drückst ein bestimmtes Wort dafür aus.
00:08:18: Das heißt nicht nur weil drei Leute im Raum sagen wir sind wütend müssten nicht alle wütent sein sondern könnten auch ein anderes unterschiedliches Gefühl haben und das könnte eine ganz unterschiedliche Herkunft haben.
00:08:28: Und was ich dabei so wichtig finde, also sagen wir mal Gefühle sind nicht einfach nur Daten sondern sind relevante Daten.
00:08:36: Also Informationen für dich ja dann und das wissen wir aus der Emotionsforschung sind es Daten die du für dich über deine Bedürfnisse über deine Werte über bestimmte Motive die Du hast oder auch eine Passung die im Moment in deinem Umfeld stattfindet generierst.
00:08:52: Ja?
00:08:53: So ein Gefühl ist immer kannst dir vorstellen wie so einen Wegweiser Und es ist ja so, dass unsere Wahrnehmung ganz stark auch durch unsere Sprache beeinflusst wird.
00:09:03: Also das was wir benennen können, können wir auch viel deutlicher fühlen in dem Moment wo's uns bewusst ist.
00:09:07: und das was Johann gerade gesagt hat finde ich super spannend!
00:09:10: Auch grade so im Geschlechtervergleich... Ich erlebe ganz viele männliche Executives die eigentlich so sozialisiert sind, dass sie keine große Bandbreite an Emotionsbeschreibungen haben.
00:09:23: Also
00:09:23: Sie fühlen es aber Sie können nicht die Worte dafür finden?
00:09:25: Ja beziehungsweise alles Mögliche was sie fühlen wird dann in einen Emotionskontainer geschüttet nämlich der, den sie als Legitim erlebt haben.
00:09:35: Das ist ganz häufig irgendwas im Ärgerfeld also irgendetwas was Aggressionen Wut Ausdruck von Unbehagen oder so ne?
00:09:43: Also ein kraftvoller Ausdrucks von
00:09:45: Ich will das nicht.
00:09:46: Nee genau.
00:09:47: und dann wenn du jetzt so sozialisiert bist als Führungskraft sagen wir mal dass Du hauptsächlich Ärger Enttäuschungen und Freude kennst.
00:09:56: ja Dann hast du drei Buckets Und egal was in dir hochkommt irgendwie verhackstückst du das in diesen drei Buckets und du reagierst auch sprachlich genauso.
00:10:05: Das heißt, wenn jemand dich dann fragt was ist denn jetzt los?
00:10:07: Dann sagst du vielleicht sowas wie ich bin gestresst so ja Ich bin verärgert oder irgendwas weil das eben das einzige ist, was du sozusagen benennen kannst.
00:10:16: Und dann dahinter zu gucken und zu schauen okay, was ist denn das eigentliche Gefühl?
00:10:21: Das würde die entsprechende Botschaft überhaupt erst entschlüsseln lassen.
00:10:25: also bist du enttäuscht, bist du verunsichert, bist vielleicht beschämend, bist einfach nur gelangweilt hast du vielleicht ein Überforderungsgefühl oder bist du verletzt!
00:10:35: Das sind ja ganz unterschiedliche Dinge.
00:10:38: Die Reaktion da drauf, wenn ich weiß zum Beispiel.
00:10:40: Ich bin verletzt oder traurig dann weiß ich okay in mir ist gerade was ganz anderes passiert ja?
00:10:45: Ich habe irgendwie eine Vulnerabilität gehabt.
00:10:47: Ich hab gefühlt verloren das ich nicht wiederkriege oder so und dann habe ich ne ganz andere Möglichkeit mich zu verhalten und darum geht es eigentlich.
00:10:56: Und wir haben so viele kulturelle Zuschreibungen.
00:10:58: deswegen ist das spannend was reingesagt mit dem Stress.
00:11:00: Wenn man sagt man kommt nach Hause oder man hat irgendein Fehler gemacht und sagt Ja ich bin halt so gestresst!
00:11:05: Dann ist es total legitim mal drauf achten.
00:11:08: Also wird
00:11:08: akzeptiert?
00:11:09: Genau, das ist quasi gesellschaftlich konformach klar weil wir alle so viel arbeiten sind wir gestresst.
00:11:14: und wenn man gestresste es darf auch mal irgendwie davon die Zündschnur haben.
00:11:20: Und wenn man aber eben sagen würde ja hinter diesem Wort Stress ist eigentlich noch eine ganze Vielfalt an Themen die aufgekommen ist uns sich damit auseinanderzusetzen wäre total sinnvoll weil wir dann generell auch in der Gesellschaft wieder ne viel größere Band breiteren Ausdrucksfähigkeit was sonst total verarmt.
00:11:38: Bei Damen ist es häufig im Moment noch belegt, dass man eben durchaus auch mal weinen darf, was total berechtigt ist, was ja allen zugestanden werden dürfte.
00:11:46: aber dann dürfen die vielleicht nicht sagen ich meine gerade weil ich so verrückt sauer bin das sich hier den laden abbrennen wollen und das geht ja schon der kindheit los.
00:11:55: das ist nicht legitim darf man nicht.
00:12:01: Alle drei Wochen gibt es unsere Brainbytes, einen dreißigminütigen Lunchtalk in dem wir das Thema der jeweiligen Podcast-Folge noch einmal vertiefen und gemeinsam in die Praxis bringen.
00:12:11: Du hast ein Brainbite verpasst?
00:12:12: Kein Problem!
00:12:14: Auf unserer Website kannst du alle Brainbites on Demand erwerben.
00:12:17: Zusätzlich erhältst du einen von uns entwickelten Themen spezifischen KI
00:12:21: Prompt
00:12:22: mit dem du dich selbst zum Thema deiner Wahl coaching kannst.
00:12:25: Schau vorbei und hol dir die Impulse genau dann wenn sie für dich passen.
00:12:34: Also meine Eingangsfrage war ja, ob es so ein Go-to-Gefühl gibt und die Antwort habe ich das richtig verstanden nur noch mal in den Bogen zu schließen.
00:12:42: Dass jeder alles fühlt aber nicht unbedingt alle Worte hat oder die einzelnen feinen differenzierten Gefühle kennt?
00:12:48: Ich glaube
00:12:48: dass es eine andere Erlebensdimension gibt wenn du Gefühlen präzise benennen kannst.
00:12:54: Das macht einen Riesenunterschied.
00:12:56: also so eine emotionale Granularität zu entwickeln ist super hilfreich um eben differenzierter dich verhalten zu können und auch differenzierter Lösungen für dich zu finden.
00:13:08: Ja, wenn du jetzt zum Beispiel sowas sagst wie meine Kollegin greift mich an ich werde richtig sauer ja dann Ist das vielleicht wahr?
00:13:18: Vielleicht ist es aber auch so, dass die Fragen deiner Kollegin deine innere Unsicherheit aktivieren.
00:13:24: Und dann bist du nämlich eigentlich gar nicht sauer, sondern im Grunde genommen bist du erst mal unsicher.
00:13:29: Im Grundegenommen hast du vielleicht Angst, dass irgendwas aufgedeckt wird, dass du nicht für kompetent gehalten wirst oder so.
00:13:34: und wenn ich das weiß kann ich ja die Interaktion mit meiner Kollegin sofort anders steuern weil dann habe ich nicht mehr das Gefühl
00:13:41: Ich bin genervt,
00:13:43: ich zimmer dir gleich an.
00:13:44: Dann geht's eben nicht immer in du und ich, ne?
00:13:46: Das wird nicht eine Trennung erzeugt in der Sprache sondern eigentlich wieder eine Verbindung erst zu dir und dann auch zum Gegenüber.
00:13:51: aber wenn man da eine frage glaubt was du wahrscheinlich auch sagst ist hey klar es gibt sicher Temperaments Typische Reaktionen und damit auch Gefühle, also wenn jemand einfach eben in sich irgendwie sehr Herausforderungs motiviert beziehungsweise irgendwie mit durchaus Aggressionen gut kann.
00:14:10: Dann ist das vielleicht eine go-to Motivation nicht?
00:14:13: Wenn jemand eher vielleicht mit dem Gefühl der Schuld oder der Fustration im Sinne der Rückwärtsbewegung operiert, dann ist es sicher auch, wenn das sicher auch Hörerinnen und Hörern kennen.
00:14:22: Das kann man... Da ist eine spannende Frage, ne?
00:14:24: Was ist sozusagen ein Gefühl was häufig auftaucht?
00:14:28: Weil ich hatte neulich ein Gespräch deshalb dachte ich daran da hat mir jemand gesagt Ich habe ganz lange gar keine Wut empfunden Und das fand ich total spannend ob das überhaupt sein kann oder ob das dann irgendwie unterdrückt wird oder Ob man vielleicht einfach nicht so einen wütender Mensch ist und eher vielleicht ein anderes Gefühl hat.
00:14:46: Genau, ich glaube es ist abhängig vom Charakter und trotzdem hat jeder jedes Gefühl und in dem Fall könnte es auch so sein dass eben Wut abtrainiert wurde oder nicht zum Selbstbild passt und deshalb quasi in den Schatten gezogen wird geschoben wird oh Gott der Schatten zieht ja nicht.
00:15:01: Heute sprechen wir echt darüber das es ja eine Steuerungsfähigkeit sein soll Und das eben nutzbar zu machen, auch in Entscheidungen die dann Karriere-Themen oder eben auch Führungsthemen oder überhaupt im Geschäftsthemen angehen.
00:15:14: Was ist denn wirklich der Vorteil?
00:15:16: Also nochmal ganz klar warum sollten wir diese Anstrengung?
00:15:20: weil es klingt ja schon wenn ich damit noch nie was zu tun habe und das ist ja schon eine ganz schöne Aufgabe sich damit zu beschäftigen.
00:15:27: wie können wir jetzt überzeugen dass das sich wirklich lohnt im Business?
00:15:32: Nehmen wir mal eine Situation, du kriegst ne kritische Rückmeldung.
00:15:37: dann reagierst du ja nicht nur auf das, was du sachlich hörst.
00:15:42: Deine Reaktion ist maßgeblich davon abhängig welches Gefühl das in dir auslöst.
00:15:47: und wie Joan gerade schon meinte schämst du dich vielleicht?
00:15:50: Wenn du dich schämsst, hast du vielleicht Angst vor Ausschluss oder vielleicht ist da auch ein Teil von Selbstabwertung mit drin.
00:15:56: Ja Oder Du wirst vielleicht sauer weil du das eine Unverschämtheit findest Weil du das Gefühl hast deine Grenzen werden nicht gewahrt.
00:16:04: Das zu wissen bedeutet darauf reagieren um quasi, und das ist ja emotionale Reife oder emotionale Kompetenz diese Gefühle nicht nur wahrzunehmen sondern dann auch zu regulieren.
00:16:16: Also dann in der Situation in der du vielleicht eine kritische Rückmeldung bekommst nicht einfach deine Emotionen auszuagieren, sondern wir haben auch ne ganz tolle Folge zur emotionaler Intelligenz gemacht die kann man sich an der Stelle nochmal anhören, sondern diesen Raum zu öffnen zwischen okay ich nehme wahr was ich empfinde Und dementsprechend kann ich auch die relevante Botschaft für mich da rausholen.
00:16:40: Weil, wenn die kritische Rückmeldung sich anfühlt wie eine Grenzverletzung dann geht es vielleicht darum dass ich meine Bedürfnisse nochmal mehr äußere oder das ich mehr Raum für mich habe im Business sei's zum Beispiel zeitlich und räumlich oder inhaltlich... Das
00:16:53: wäre jetzt ein
00:16:54: Wut.
00:16:54: das Gefühl ist?
00:16:55: Genau!
00:16:55: Wenn du aber einen Schamgefühl hast in dem Moment wo du eine kritische Rückmeldungen bekommst Dann weißt Du, wenn du die Botschaft richtig entschlüsselst dass du mit deinem eigenen Selbstverständnis noch mal neu in Kontakt kommst.
00:17:09: Dass du dem überlegst, wer bin ich?
00:17:11: Wo möchte ich zugehörig sein?
00:17:12: Wie denke ich überhaupt über mich wenn ich meinen Fehler mache?
00:17:16: Warum gibt es eine innere Verknüpfung von?
00:17:19: jemanden kritisiert das was ich tue und ich fühle mich aber in meiner Person ausgeschlossen.
00:17:23: also dann habe die Möglichkeit eine Reife zu entwickeln die natürlich berufliche Beziehungen davon entlastet dass ich an anderen ausagiere Ungeklärt oder nicht präzise sozusagen entschlüsselt ist.
00:17:38: Ist das eine Arbeit, die in mir stattfindet?
00:17:40: Oder ist es irgendwas Sichtbares?
00:17:42: also würde ich dann sagen übrigens Liebes Team Ich war gestern so wütend in unserem Meeting weil folgendes ist in mir passiert oder
00:17:50: So und so je nachdem wie die Kultur ist.
00:17:52: Also da kann ich keine allgemeine Aussage zu machen.
00:17:54: Ich würde aber dafür plädieren dass der umgang mit gefühlen Nicht in diese oh ja Das ist irgendwie so soft und so ecke abgeschoben wird sondern dass wir gerade Zeit und verstehen, hey es wird in Zukunft immer wichtiger das Leute Bock haben mit dir zusammenzuarbeiten weil du nicht mehr ausschließlich durch Expertenwissen überzeugen können wirst.
00:18:13: Das heißt du musst in deinen Beziehungskompetenzen überzeugen Und in Beziehungskompetenzen überzeugst du, wenn du eine gute Beziehungen zu dir selbst hast und eben auch dich in deinen Emotionen gut steuern kannst.
00:18:26: Steuern meint nicht kontrollieren oder unterdrücken sondern Steuermind benennen bewusstes fühlen dann auch verstehen was man damit macht.
00:18:34: also sagen wir mal dein Auto hat einen Defekt Dann würdest du ja nicht zur Werkstatt gehen und einfach sagen, es macht irgendwo komische Geräusche.
00:18:43: Aber mehr kann ich dazu jetzt auch nicht sagen.
00:18:45: Cooles Beispiel!
00:18:46: Sondern dann würdest Du ja sagen also irgendwie unter der Motorhaube fühle ich einen Klackern.
00:18:51: das tritt immer dann auf wenn...weiß ich nicht Ich zu schnell bremse oder?
00:18:55: Ich kenne mich mit Autos nicht aus.
00:18:57: Du weißt was ich meine.
00:18:58: Oder man könnte es auch umgekehrt sagen Stell Dir mal vor Gefühle sind wie Farben.
00:19:04: Ja Es gibt ja so bestimmte Grundgefühle die werden benannt Das sind Freude Trauer, Wut, Angst, Ekel und Überraschung.
00:19:14: Ekel ist ein Gefühl?
00:19:14: Ja!
00:19:15: Ekel is eine Gefühlskategorie.
00:19:17: also Freude trauer wut.
00:19:19: was hat ich jetzt noch gesagt?
00:19:20: ekel überraschunk Angst und Verachtung wird auch manchmal noch mit aufgeführt.
00:19:26: So, jetzt sagen wir mal das sind so wie die Grundfarben?
00:19:29: Es gibt nur drei Grundfarbe aber ihr wisst was ich meine.
00:19:31: also da sind so die Hauptfarben.
00:19:32: Die Gefühlsfarben Genau Und die gibts jetzt in verschiedenen Schattierungen.
00:19:36: Also für das Gefühl Angst gibt es achtzehn verschiedene weitere Benennungen sozusagen ja.
00:19:41: also zum Beispiel
00:19:42: Unsicher
00:19:43: Panik Vorsicht also so ein Gefühl von Vorsicht oder so.
00:19:47: Und je deutlicher du das benennen kannst, desto mehr weißt du was zu tun ist.
00:19:50: Weil bei Angst zum Beispiel schrecken Leute in Karrieren vor Dingen zurück.
00:19:53: aber vielleicht sagt die Angst ja auch einfach nur hey ich will dich innerlich darauf aufmerksam machen dass du dich noch besser vorbereiten könntest oder Dass du dir selbst mehr vertrauen musst.
00:20:03: Aber ich komme ab von dem was ich sagen wollte.
00:20:05: also sagen wir diese Grundemotionen sind wie Grundfarben dann gibt es Ja auch die Möglichkeit, die zu mischen und daraus entsteht dann noch irgendwas Neues.
00:20:13: Also wenn ich jetzt zum Beispiel ein Neid-Gefühl habe ja?
00:20:16: Dann, wenn ich das auseinandernehme... also erstmal würde man sagen neid ist so'n bisschen okay jemand anders hat was weiß ich mir auch wünsche.
00:20:22: aber vielleicht liegt dahinter auch eine Mischung aus Wut und Traurigkeit und sozialem Vergleich oder so.
00:20:29: na Das ist eben Teil viel unseres Coachings, dass wir den Menschen beibringen besser zu verstehen was sie eigentlich fühlen indem sie es auch benennen können.
00:20:37: Damit und jetzt kommt mein Punkt sorry langer Bogen damit du eben auf die Frage welche Farbe ist das nicht einfach sagst irgendwie bunt sondern dass du sagen kannst lila grau grün was weiß ich genau so wie mit dem Auto.
00:20:51: also geht eben um so eine Präzision
00:20:53: Und das kann man ja auch selber schon ein bisschen üben.
00:20:55: oder wenn sich diese diese ganzen gefühlt Grundfarben vielleicht mal vorlegt und dann überlegt, wo würde ich mich jetzt schon einmal einordnen gerade?
00:21:04: Wir verlinken euch mal einen Buch von Brenny Brown das heißt Atlas of the Heart.
00:21:08: Und da werden alle Gefühle beschrieben und es ist so cooles Buch sich das mal durchzulesen oder ab und zu mal nachzuschlagen wenn man irgendwie über eine Emotion nachdenkt.
00:21:17: also die zu differenzieren macht einfach ein anderes inneres erleben.
00:21:21: Übrigens
00:21:21: in jeder Beziehung natürlich!
00:21:22: Also in jeder Die reifern man mit seinen eigenen Gefühlen und Reaktionen und inneren Dämonen auch manchmal umgehen kann, dass du schöner kann man natürlich in die Interaktion einsteigen.
00:21:33: Dass du klarer kann man eben auch Sachen sagen, wofür man dann nicht steht, dass zu klarer Kann man auch zum Beispiel sagen, wie viel man da nicht gerade eingemeindet wird im Sinne der Schuldzuschreibung Im Sinne der Verantwortungszuschreiben sondern kann man ganz easy auch sagen hey ich verstehe dein Ärger Und ehrlich gesagt sehe ich das nicht in meiner Verantwortung.
00:21:50: Und Schuld zum Beispiel ist auch so ein super spannendes Gefühl.
00:21:52: Schuld heißt erstmal nichts anderes, als dass du in inneren Konflikt darüber hast gegen deine eigenen Werte gehandelt zu haben.
00:21:59: und wenn du das weißt ja wenn du auch im Business mal merkst wie fühle ich mich ein bisschen schuldig und verstehst, dass Schuld eine Aufforderung ist deine eigenen werte nochmal zu klären gepaart mit der Verantwortung, die du übernehmen musst um dann eben dich beim Gegenüber entweder zu entschuldigen oder es wieder richtigzustellen.
00:22:18: Super guter Punkt weil es gibt auch viele Klienten die wir haben gerne eine Etage oder noch eine Führungsposition, oder noch ne Aufgabe dazunehmen wollen würden und sich schuldig fühlen.
00:22:28: Dass sie quasi am Team schuldigt machen wenn Sie diese Rolle übernehmen weil sie dann nicht mehr zu den gefühlt gehören.
00:22:33: Also so sich selber...
00:22:34: Wie würde man damit umgehen?
00:22:35: Wenn man das jetzt rausgeführt
00:22:36: hat?
00:22:36: Wenn wir die selbstbeobachtigen Austausche in die Spiegelung gehen und auch dafür ein Verständnis sagen dass man sich dort ein Stück weit selbst sabotiert.
00:22:44: Selbstsabotage auch super interessant.
00:22:46: Es gibt eigentlich keine Selbstsabbotage im eigentlichen Sinne, sondern das ist ein Mechanismus um diese unangenehmen Gefühle zu vermeiden.
00:22:53: in dem Fall dann vielleicht zum Beispiel die Führungskraft, die nie wirklich in ihre Autorität steigt weil sie eben immer von diesem blöden inneren Gefühl der Trennung zum Beispiel geplagt ist.
00:23:05: Wie würde man dann verfahren, indem man das mit den Menschen gemeinsam auseinanderklamüsert zu erkennen.
00:23:11: Was soll denn hier vermieden werden?
00:23:13: Wie kann man vielleicht auch die Kräfte entwickeln sich demzustellen wie kann man das in eine gute Kommunikation mit dem Team bringen?
00:23:20: ich kann ja nur über das reden was ich irgendwie auch versprachlichen kann und was kann ich versprächlichen?
00:23:27: Das, was mir bewusst ist und umgekehrt nur das, was ich benennen kann, ist mir auch bewusst.
00:23:31: Das eine ist ja eben das Bewusstsein, was ja schon ne große Aufgabe ist, dass selber für sich rauszufinden.
00:23:36: Und ich könnte mir vorstellen, dass auch sich dazu offenbaren und sich zu öffnen und zu zeigen vor allem als Führungskraft, dass das eine riesengroße Überwindung ist.
00:23:45: Könnt ihr da etwas mitgeben?
00:23:48: Wie kann man sich das trauen?
00:23:50: Also ich glaube viele haben Angst, dass damit irgendwas kaputt geht oder der Respekt nicht mehr da ist.
00:23:56: Also erstmal wäre es gut, glaube ich das in einem geschützten Rahmen zu machen und jetzt nicht gleich mit dem gesamten Team.
00:24:01: Und dann kommt's wie Rangel Freund schon mal gesagt hat natürlich total auf die Unternehmenskultur, auf die Team-Kultur an und auch auf das Thema mit dem sich wahrscheinlich alltäglich beschäftigt wird.
00:24:10: also da sollte man sich jetzt auch nicht allzu früh zuvor eine Rabe machen weil man für euch den Stand, weil die Leute stehen ja an anderen Stellen als Du selber gerade dementsprechend kannst du damit auch überfordern, aber man kann natürlich dann irgendwann in die Aktivität gehen und auch dazu mal einen Workshop machen oder man einfach eine Stunde des Meetings auch einplanen wo man über solche Themen redet.
00:24:31: Aber das braucht natürlich eine gewisse Kultivierung.
00:24:33: also es heißt Prozess der das dann auch überhaupt zulässt.
00:24:36: Aber man kann bei sich immer anfangen weil was kannst du eben verändern?
00:24:39: Deine Einstellung und dein Verhalten und das ist natürlich mega!
00:24:41: Damit hast du so viel Macht und so viel Kraft.
00:24:44: Das ist eigentlich ganz fantastisch
00:24:46: Und das ist auch eine Illusion zu denken, dass Emotionen nicht den Raum beeinflussen nur weil man sie nicht ausdrückt.
00:24:53: Denn Emotionen färben ab – das wissen wir also gerade auch aus dem Führungskontext!
00:24:57: Wenn zum Beispiel eine Führungskraft gestresst oder wütend oder resignierend in ein Meeting geht dann ist das eine emotionale Grundförbung die sich auf den Meetingraum auswirkt.
00:25:09: Das heißt diese Illusion davon, dass man Gefühle wegmachen könnte indem man sie kontrolliert unterdrückt zurück... dass es quatsch, weil sich das energetisch sowieso überträgt.
00:25:19: Und wir sagen ja immer, dass wir der Meinung sind und dass gerade in KI-Zeiten wie als Menschen sehr vielfühliger werden werden – in Zukunft oder werden müssen!
00:25:28: Was eben diesen Resonanzraum, den unsichtbaren Raum das was sich zwischen uns überträgt ohne dass wir es in Worte fassen.
00:25:35: Dass das eine ganz neue Bedeutung bekommt für die wir uns auch Schulen müssen die wahrnehmen zu können.
00:25:40: und außerdem glaube ich ist man ja als Führungskraft auch Vorbild und das fängt bei ganz kleinen Dingen an.
00:25:45: also erstens sind alle Menschen im Kern mit denselben Ängstenöten und Sorgen versehen und sich ganz zu zeigen und sich authentisch geben zu können is ne große Sehnsucht die wir alle haben haben alle Angst vor Ausschluss, wir schämen uns alle.
00:26:00: Wir haben alle angst generell vor Themen und deshalb ist glaube ich die Vorbildfunktion der Führungskraft auch zu zeigen dass das im normalen Alltag eine große Rolle spielt und die Qualität der Arbeit positiv beeinflusst wenn man in Kontakt mit seinen Gefühlen ist – in produktiven Kontakten!
00:26:18: Wir reden jetzt hier nicht von irgendwie in die Opferschleife geraten oder so sagen wir mal Es gibt eine Situation in einem Meeting, es wird sich irgendwie aufgeregt.
00:26:26: Wenn dann die Führungskraft sagt, boah jetzt regt dich doch nicht so auf?
00:26:30: Dann ist das ne andere Reaktion auf eine Emotion als wenn sie zum Beispiel sagen würde oh, dass hört sich für mich an als ob hier ne Enttäuschung vorliegt oder ne, so ne Spiegelung vorzunehmen.
00:26:43: Genau weil wenn das Fenster geöffnet wird über die Enttäuschung zu reden, dann ist das hundertprozentig auch sinnvoll.
00:26:53: Business-Entscheidungen, die anstehen.
00:26:54: Weil
00:26:54: wir ja auch noch zusätzlich wollen wir meist auch gesehen werden.
00:26:57: insofern ist das auch ganz wichtig und... Also das heißt, man würde mit der Spiegelung ja auch nicht draufhauen oder das nicht wahrnehmen.
00:27:04: Oder dagegen angehen sondern es eben in den Raum nehmen und sagen dass ist da.
00:27:08: dann gehen wir jetzt eben um.
00:27:09: Ich habe mal in einem mitarbeitenden Gespräch.
00:27:12: Das war eine ganz schwierige Phase im Unternehmen und es war auch mit der entsprechenden Mitarbeitenden nicht einfach Und mit der hatten mir eine Vereinbarung getroffen von der viel abhängen und dann in diesem mitarbeiten Gespräch Wir waren alle wirklich kräftetechnisch.
00:27:25: aus dem ziemlich am Rand hat sie dann gesagt ne also diese vereinbarungen die würde sich jetzt doch nicht sozusagen halten.
00:27:31: Und wir hatten auch viel darin investiert in dieses Projekt, was wir davor hatten und ich war so enttäuscht!
00:27:36: Ich war so traurig und wütend und es hat mich irgendwie so fertig gemacht alles.
00:27:42: Ich war überfordert von dem Gesamtsystem, dass mir die Tränen gekommen
00:27:45: sind.".
00:27:47: Und dann hand mir diese mitarbeitende Rückgemeldet, dass sie das für vollkommen unprofessionell hält.
00:27:52: Dass ihre Vorgesetzte jetzt also Tränen zeigen würde.
00:27:56: Was natürlich ihr kennt mich noch mehr die Wände hochgetrieben hat weil ich ja generell... Das war
00:28:00: schon halfiger passiert.
00:28:02: Generell, also dir oder mir?
00:28:03: Mir!
00:28:04: Ja, weil ich generell auch ein sei stark Antreiber habe und das war für mich wirklich schon okay.
00:28:09: da war klar Ich konnte mich einfach nicht mehr zurückhalten Und das fand ich spannend, habe ich lange im Nachhinein darüber nachgedacht und ehrlich gesagt war ich dann ganz schön stolz dass ich Tränen und Enttäuschung und Trauer gezeigt habe weil du hast ja nach den Go-to Gefühlen gefragt.
00:28:26: Meine natürliche Reaktion wäre wahrscheinlich eher im Aggressionsfeld zu Hause gewesen.
00:28:33: Und deshalb war das für mich irgendwie ein Fortschritt dann auch mal zeigen zu können, nee ich bin jetzt hier überfordert und zwar so überforderd dass sich vielleicht auch meine professionelle Rolle nicht in allem mehr aufrecht erhalten kann.
00:28:44: Deshalb glaube ich, kann das auch eine Vorbildfunktion sein zu sagen hey wir müssen uns nicht alle immer auf so eine glatte Oberfläche und Perfektion trimmen sondern wir sind eben menschlich.
00:28:55: Und aus Emotionen zu lernen hat definitiven Produktivitätsvorteil für eine Unternehmung.
00:29:01: Also vielen Dank dass du das hier teilst mit all unseren Zuhörenden.
00:29:06: Das ist ja auch wieder ein Schritt der insgesamt dazu beiträgt Dass es sich hoffentlich mehr trauen.
00:29:14: haben wir einen Brainbite-Vortrag für euch.
00:29:17: Da könnt ihr die halbe Stunde Mittagspause mit uns verbringen bzw.
00:29:20: mit Rang hält und dann hält sie nochmal ein richtig coolen Vortrag zum Thema Regulationsfähigkeit, also nach dieser Podcastfolge direkt eintragen und anmelden und fest in den Kalender eintragen damit ihr noch mal mehr darüber erfahrt und teilt das natürlich auch gerne vielleicht auch mit eurem Team und euren Vorgesetzten so dass wir da insgesamt eine Kultur Veränderungen vielleicht anstoßen können
00:29:44: Und der Effekt ist einfach so wahnsinnig groß.
00:29:46: Also du kannst ja schon... ganz klar sagen, wenn du mit deinen Emotionen in Kontakt bist oder auch dich dann entsprechend mit anderen gut austauschen kannst.
00:29:55: Wenn du ganz und authentisch da sein kannst, dann kannst du beruflich besser Netzwerke bilden.
00:29:59: Du kannst Konflikte viel besser entschärfen!
00:30:03: Wenn du verstehst worauf ein Mensch reagiert und wenn du das Ziel hast es gemeinsam einzuordnen um eben eine Lösung zu finden... ...wenn du quasi auch in deinen eigenen Gefühlen eine Navigationsfähigkeit entwickelst ja?
00:30:16: Dann erkennst vielleicht auch viel besser, wo habe ich Widerstände und wo fühlt sich etwas leicht an?
00:30:21: Und warum ja wenn Emotionen zum Beispiel auch eine Rückmeldung über eine persönliche Passung geben dann ist das ja wie so ein ganz tolles Straßenschild was dir immer wieder sagt hey bist du noch auf dem richtigen Weg oder nicht.
00:30:32: Du kannst ganz anders Empathie entgegenbringen was übrigens aus der Führungsforschung einen ganz klarer Cornerstone ist damit Menschen dir vertrauen dass du eben auch empathisch bist dass du mitschwingen kannst, dass du Räume gut lesen kannst weil ansonsten Überträgst du auch, dass alle Ungelöste in dir immer auf die anderen.
00:30:49: Wenn du deine eigene Unsicherheit nicht konfrontierst dann bist du vielleicht ständig damit begriffen zu sagen Mitarbeiter sind schwierig oder so ja?
00:30:58: Oder wenn du deiner eigenen Wut nicht verstehst dann überträgt sie das vielleicht aufs Team und sagst Ja die würden immer nur meckern oder so.
00:31:06: ne also deshalb Deine eigene Karriere und dass Zusammensein in Organisationen und Unternehmen, die auf ein Ziel gemeinsam ausgerichtet sind wird.
00:31:19: Hundert Prozent besser, wenn man einen guten Umgang mit Emotionen findet.
00:31:24: Kannst eigentlich dein ganzes Leben besser navigieren und ehrlich gesagt musst du gar nicht immer nur auf dich dabei achten sondern du siehst ja dann auch was dir entgegen gebracht wird und da kannst du vielleicht auch merken oh also heute ist vielleicht nicht so ein guter Tag um X Y Z zu besprechen weil da ist jemand vollkommen Rage oder sowieso schon wahnsinnig wütend dann macht es für mich nicht so Sinn.
00:31:43: Also ich bin total überzeugt und werde mir mal diese Spuch angucken.
00:31:47: Wir verlinken das natürlich in den Shownutz, und freuen uns wenn ihr uns auch einfach mal mitteilt!
00:31:53: Ihr müsst gar keine Frage schicken.
00:31:54: hier könnt auch einfach sagen Boah nach dieser Folge ist mir dies und dass aufgefallen.
00:31:59: Das würde uns total freuen und wenn ihr natürlich Vorschläge habt sind die auch immer willkommen.
00:32:03: wir freuen uns über richtig gute Bewertungen Und genau wenn ihr die nächste Folge hört bis dahin auf Wiedersehen.