Von innen nach außen - Struss & Claussen

Von innen nach außen - Struss & Claussen

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00:00:00: Wenn du mit Führungskräften sprichst und die fragst, was eine gute Führungskraft ausmacht.

00:00:04: Dann ist es ganz häufig so, dass sie dir das sehr klar benennen können.

00:00:08: Und wenn du dann das eigene Verhalten oder das Ausleben der derzeitigen Rolle mit diesem Idealbild vergleist, dann stellen die eben sehr schnell fest, dass da große Diskrepanzen sind.

00:00:17: Die delegieren nicht deshalb nicht weil Sie nicht wüssten wie's ginge!

00:00:20: Alle Führerskräfte, die bei uns sitzen, wissen genau ich müsste ne Eisenhower Matrix anlegen... Ich muss irgendwie ne Power Hour machen.

00:00:27: Das braucht gerade zum Start.

00:00:29: deswegen sagt sich Es ist immer so, Leicht brauchst du wirklich Zeit und mehr Energie.

00:00:33: Das aufzusetzen quasi so eine Kultur die sich dann gegenseitig eben auch die Dinge anvertraut und dann irgendwie mit klaren Zielen und dann auch mit einer klaren Feedback-Struktur aber dann auch Fehler zulässt.

00:00:45: bis ja was ganz Neues häufig.

00:00:48: Hallo und herzlich willkommen bei von innen nach außen Struss & Klausen!

00:00:52: Unser Podcast für Persönlichkeitsentwicklung Job und Lebensplanung.

00:00:56: Mein Name ist Jalee Grau und ich sitze hier regelmäßig zusammen mit dem Experten-Team aus Rangelstruss und Johann Klausen.

00:01:02: Die beiden sind nicht nur die Inhaber von Struss & Klaus in Personal Development, sondern beraten auch seit vielen Jahren Menschen dabei, beruflich und privat ihr Potenzial zu entfalten!

00:01:11: Wir tauchen in unseren Folgen tief in die Theorie ein und verbinden sie mit Beispielen aus der Berufspraxis, die du auf deine persönliche Situation anpassen kannst.

00:01:20: Schön dass du da bist – danke das Du eingeschaltet hast!

00:01:23: Alle drei Wochen erwartet dich ein neues Schwerpunktthema, das die Orientierung gibt und neue Denk- und Handlungsräume eröffnet.

00:01:30: Hier im Podcast und auf Social Media.

00:01:33: Werdeteil unserer Community!

00:01:35: Abonnier den Podcast und folgt uns auf LinkedIn und Instagram.

00:01:38: So verpasst du nichts mehr.

00:01:40: Wir freuen uns nicht an Bord zu haben.

00:01:43: Legen wir los... Und so weiter, total beschäftigt.

00:02:00: Wir wollen heute einmal dieses Thema beleuchten und mal überlegen warum das eigentlich so schwer fällt zu delegieren?

00:02:06: Liebe Ranghild!

00:02:08: Was ist da das Thema?

00:02:10: Also erstmal glaube ich sind wir uns ja alle einig was Delegieren bedeutet nämlich dass man Aufgaben Entscheidungsbereiche und Verantwortlichkeiten an jemand anderen übergibt.

00:02:19: Und das Problem ist, dass wenn man nicht delegiert, man eigentlich genau das herstellt was man versucht zu vermeiden.

00:02:26: Nämlich, dass es eine Abhängigkeit gibt so eine Passivität ein bisschen weniger Innovationslust und Fähigkeit und vielleicht auch einfach dazu führt, dass Leute hilflos werden und weniger Verantwortung übernehmen.

00:02:39: Also es nicht zu tun erzeugt genau das was man vermeiden möchte wenn man zu viel kontrolliert.

00:02:45: Und ich kenne es so von Führungskräften wenn die ins Coaching kommen dann sagen sie eigentlich so ja ich kann eigentlich ganz gut delegieren und dann beim näheren Besprechen fällt auf dass ihr irgendwie jede Präsentation abends nochmal zwei Stunden korrigieren oder zu mir kommen und sagen, ich brauche irgendwie Entlastung.

00:03:00: Ich bin so total überfordert mit den ganzen Aufgaben die ich habe und dann fällt aber auf dass sie eben wahnsinnig im kontrollieren sind.

00:03:08: um auf deine Frage zu kommen was an Delegieren vor allen Dingen falsch verstanden wird, ist dass Leute denken das irgendwie eine Management-Taktik oder irgendeine Produktivitätstechnik ist.

00:03:17: Aber ich glaube und das ist das, was in diesen Executive Coachings eben immer wieder auffällt, dass es eigentlich nämlich ein psychologisches Thema ist und dass es mit einer Identitätskrise hat wenn man zu viel kontrolliert und zu wenig delegiert.

00:03:29: Und darüber glaube ich wollen wir halt sprechen.

00:03:31: Richtig

00:03:31: cool!

00:03:31: Ja und hier ist eine Beziehungsgestaltung und das finde ich irgendwie mal ganz schön weil es dann nicht so... Das kommt nicht weder konfrontativ noch von oben herab, noch im Grunde.

00:03:40: Es ist immer ja eine Mitarbeitende oder ein Team, generell versucht ihr Aufgaben zu verteilen und Verantwortung zu verteilt und Eigenverantwortung zu übernehmen.

00:03:48: Und dabei dann eigentlich das am besten funktioniert wenn man das mit richtig guter Beziehungsgestaltung ausübt.

00:03:55: Jetzt seid ihr hier in einer Doppelrolle nicht nur die Experten dieses Podcasts sondern auch selber Führungskräfte.

00:04:01: wie steht es bei euch also?

00:04:03: wie gut seid ihr im Delegieren?

00:04:05: Diesmal habe ich mich darauf vorbereitet,

00:04:07: dass sie

00:04:07: Frage kommt.

00:04:07: Ich weiß das total witzig fand ob ich wie ich wohl delegiere.

00:04:11: und da muss ich sagen ich habe auf jeden Fall dazu gelernt Das kann ich schon mal vorweg sagen.

00:04:15: aber ich habe am Anfang dachte ich immer ja ich kann besonders gut delegieren weil ich die Sachen sehr freundlich und sehr beziehungsorientiert übergeben habe dann aber einfach sehr, sehr lange Leine gelassen haben und das eigentlich nicht unbedingt gut nachgehalten habe.

00:04:29: Und dadurch steht natürlich häufig so ein Vakuum und auch vielleicht eine Unsicherheit beim Gegenüber.

00:04:35: und dann dauern die Themen natürlich ein bisschen länger weil man muss natürlich oder man es gut dann Feedback zu geben ist gut sich darüber auszutauschen einen Zwischenstand einzuhalten und das hab ich ehrlich gesagt.

00:04:44: Du dachtest du

00:04:45: gibst es einmal so rein?

00:04:46: Ja im vollsten Vertrauen, ich mag ja Menschen sich gut, im Zweifel auch viel besser als ich und dann lasse ich das so ein bisschen einfach auch in Ruhe.

00:04:57: Und dann muss man natürlich irgendwann die Leine wieder reinziehen.

00:05:02: Fangelt machst du es ähnlich?

00:05:06: Ist das eine Suggestivfrage?

00:05:09: Nein!

00:05:10: Ich bin auf jeden Fall eher wenn am anderen Ende und muss mich selbst ist auch in meiner Supervision oder Intervision immer wieder Thema, muss mich selbst schon immer wieder fragen okay wo gerade ich in Überzuständigkeiten.

00:05:24: Also ich muss mir immer und immer wieder die Frage stellen wann habe ich zuletzt?

00:05:29: Und wenn ja welche Aufgaben übernommen die eigentlich nicht zu meiner Rolle von Unternehmerinnen und eher CEO gehören?

00:05:39: muss ich schon ehrlich sagen, dass mir das doch immer noch mal wieder passiert auf jeden Fall.

00:05:43: Und was ist daran so schwer?

00:05:45: Also wir können ja mal an deinem Beispiel das mal vielleicht ein bisschen durchdeklinieren weil das wird hier auch anderen so gehen.

00:05:51: Was fällt dir denn ganz genau so daran schwer?

00:05:55: also Um das jetzt mal nicht nur auf mich zu beziehen, sondern generell ist es ja so dass man sich erst mal fragen muss wie bin ich überhaupt Führungskraft geworden und was ist für mich eine gute Führungskraft.

00:06:05: Und ganz viele Leute sind deshalb also sagen wir mal sie sind Mitarbeitende.

00:06:09: Das ist ja nochmal ein bisschen etwas anderes als wenn man unternehmerisch tätig ist sind Führungskraft geworden, weil sie in den Operations total reüssiert haben.

00:06:17: Das sind Leute gewesen die haben sehr viel Verantwortung übernommen, die waren extrem leistungsbereit, die konnten gut schnelle Ergebnisse erzielen.

00:06:24: aber solange du mitarbeitende Person bist bezieht sich das eher auf die operativen oder die taktischen Fragestellungen.

00:06:30: Das heißt alles was so des Tagesgeschäfts die direkte Umsetzung betrifft und vielleicht wenn wir jetzt taktische gehen dann noch so Prozesssteuerung mittelfristige Planung von Aufgaben und vielleicht Teamzusammenstellung.

00:06:44: Wenn Ziele operationalisiert werden, dann ist das die taktische Hinwendung.

00:06:48: Und wenn Ziele tatsächlich umgesetzt werden, ist es die Operationale.

00:06:53: Wenn man nun also aufsteigt – sorry, ein bisschen lange ausgeholt -, dann ist ja eigentlich Führungskraft zu sein, ein neuer Job.

00:06:59: Das ist nicht die Verlängerung deines Jobs, weil du eigentlich wirst quasi mit der Führungsaufgabe belohnt dadurch, dass du in den Operations so reüssiert hast.

00:07:08: Dann kommen eben ganz viele innere Konflikte vielleicht zum Tragen.

00:07:12: Weil erstens willst du das Team, dessen Teil du vielleicht vorher sogar noch warst nicht enttäuschen?

00:07:17: Vielleicht habt ihr euch auch gemeinsam ab und zu über den Führungsstil eurer Vorgesetzten ausgetauscht und nun bist du also selbst in der Rolle und stellts fest, wenn man in der Role ist dann muss man bestimmte Entscheidungen auch in Abgrenzung fällen.

00:07:29: Dann muss man auch sagen dass machst jetzt Du oder ich erwarte von Dir, dass es bis dann und dann fertig ist Und viele Führungskräfte die ich sehe, die am Anfang ihrer Führerskarriere noch stehen von so einer Art Identitätskrise, weil sie dann denken, ich will ja das die mich weiter mögen und ich will beweisen dass ich so fleißig bin.

00:07:47: Und dass ich eine von ihnen immer noch bin.

00:07:50: Das zum Beispiel ist ein Thema.

00:07:52: Warum ich das jetzt als Beispiel genannt habe?

00:07:54: Davon gibt es viele andere innere Dialoge ist um deutlich zu machen, dass es eigentlich eben ein inneres Thema ist.

00:08:02: von Ich möchte irgendwelche unangenehmen Gefühle meistens irgendeine Art von Unsicherheit vermeiden.

00:08:09: Ich kontrolliere nämlich gar nicht die anderen, sondern ich versuche mein eigenes Unsicherheitsgefühl in Schach zu halten.

00:08:15: Also ist das eine Kompensationsstrategie oder kann man das bezeichnen?

00:08:21: Die Arbeitswelt verändert sich rasant und du fragst dich welche Richtung dein Kind einschlagen sollte?

00:08:26: In unserem kostenfreien digitalen Infoabend am siebzehnten September um neunzehn Uhr verraten wir dir wie du dein Kind bestmöglich bei dieser wichtigen Entscheidung unterstützen kannst.

00:08:36: Nach einem kurzen Vortrag gibt es Raum für all deine Fragen.

00:08:40: Anmeldung über unsere Website.

00:08:41: Wir freuen uns auf dich!

00:08:47: Und was ist noch mal, was ist denn das Problem daran?

00:08:50: Also kann man nicht einfach weiter fleißig mit Operations übernehmen?

00:08:55: Nee also ich glaube das sollte man nicht tun weil du ja damit nicht nur dir schadest.

00:09:00: Du hast irgendwann das Gefühl erschöpft zu sein.

00:09:02: Du kannst überhaupt diesen ganzen Aufgaben nicht mehr gerecht werden.

00:09:04: Du bist ja auch hin und her gerissen dann zwischen deinen strategischen visionären Aufgaben also denen die eben die langfristige Planung betreffen dem was du dann tagtäglich machst, was eigentlich gegen deine Rolle geht.

00:09:17: Du wirst einfach weniger wirksam, du bist kraftloser, du verlierst langfristig auch den Respekt von deinem Team weil die das Gefühl haben dass du nichts zutraust.

00:09:25: also auf team-ebene ist es auch total schlecht.

00:09:27: erlernte Hilflosigkeit Entscheidungsfreiheit wird einem genommen.

00:09:31: damit ist man irgendwann auch so ein bisschen ja entmutigt einfach ne?

00:09:35: Weil warum soll man sich jetzt so viel Mühe geben wenn der oder die Vorgesetzte sowieso nochmal irgendwie rein funkt und Unternehmensebene natürlich total schwierig, weil das Innovationspotenzial sinkt.

00:09:45: Eine Unternehnung wird immer reaktiv wenn Führungskräfte zu sehr in den Operations sind.

00:09:49: von daher ... Nee!

00:09:51: Das ist eigentlich überhaupt nicht gut.

00:09:52: Könnte mir vorstellen dass es schwer ist das selber an sich zu erkennen.

00:09:56: was sind denn so Merkmale?

00:09:58: also woran wenn jetzt Führungskräfte hier zuhören?

00:10:01: Woran könnte man das an sich selber merken?

00:10:04: dass man zu wenig delegiert.

00:10:06: Man merkt es meistens daran, dass man ja irgendwie wahrscheinlich mehr angestrengt ist als vermutlich vorher.

00:10:11: Das könnte ein Thema sein, das man dann auch in sich immer noch so einen Kontrollbedürfnis hat.

00:10:17: Dass man vielleicht auch in dieses klassische Micro-Management fällt und dass man nochmal nachhakt, dass wir vorhin diese viele Leinen oder Bänder in der Luft zu halten.

00:10:27: Dass da natürlich überall das Gefühl hatte ich muss immer dran bleiben.

00:10:30: also es wird einfach immer mehr und viel und man hat natürlich überhaupt keinen Vertrauen in sich und das Thema abzugeben.

00:10:36: Also, das macht ja dann im Sinne von Mental Load auch viel mehr Stress!

00:10:41: In der Forschung nennt man es auch den Over-Functioning Under Functioning Cycle also dass du eben genau Du bist sozusagen überproduktiv, überfunktional Und dadurch wird das System aber unterfunktionaler.

00:10:54: Also dadurch kann das System nicht mehr soviel leisten und ich glaube in diesen Zirkel hast du ein... größeres Stress empfinden.

00:11:04: Das heißt, du regst dich vielleicht mehr über andere auf?

00:11:07: Daran würde man das schon merken, dass die irgendwie nicht das machen was du dir vorstellst, dass deine Erwartungen nicht erfüllt werden, dass du deiner eigenen Grenzen wiederholt überschreitest weil du merkst oder musst einfach mehr Zeit investieren um irgendwie alles nochmal nachzugucken.

00:11:21: Du wirst auch das Gefühl haben, dass dir so ein bisschen die Fälle davon schwimmen.

00:11:25: Das sind immer so Anzeichen dafür Dass man zu wenig delegiert also dass man zu viele Zügel selbst in der Hand hat.

00:11:31: wenn ich mir jetzt Also wenn ich mal so Führungskräfte frage, warum machst du denn das alles selber?

00:11:37: Kann das nicht irgendjemand aus dem Team machen und dass dann oft zurückkommt.

00:11:40: So ja, das können die noch nicht oder da müssen sie jetzt erst reinwachsen Und im Moment muss sich da noch sehr hinterher sein.

00:11:47: Was würdet ihr dem entgegnen?

00:11:49: Ich glaube, da muss man gar nicht unbedingt was entgegneln weil das eben diese typischen inneren Dialoge sind Die das eigentliche kontrollieren rechtfertigen.

00:11:59: Also das sind ja so genau diese Schleifen, die quasi bestätigen Ja du machst es schon richtig und musst dich in Klammern, deshalb eben einfach nicht mit deiner eigenen Unsicherheit oder mit deinem eigenen Selbstwertthema auseinandersetzen.

00:12:14: Ja weil ich meine da liegt ja auch eine Einmachts-Fantasie drin zu sagen okay wenn ich nicht mach dann macht's keiner und dahinter steht immer auch ne Angst vor Bedeutungslosigkeit.

00:12:24: also jetzt auf der Identitätsebene meine ich.

00:12:27: Genau

00:12:27: wenn man mal die Perspektive wechselt und ich glaube das ist das Thema bei Delegieren.

00:12:31: Ich finde es hat häufig so ein bisschen wie ein Stückmal sage ich mal dass man eben wie du sagst man gibt eben von oben was ab nach unten oder ins Team.

00:12:38: Das würde ich überhaupt nicht so sehen, sondern man würde eben was gemeinschaftlich... Und eben sich besprechen und dann anvertrauen für viel schöneres Wort.

00:12:45: Dann sich auch darüber wirklich austauschen, das heißt ja nicht dass du was fallen lässt oder übernimmt jemand das und dann ist es quasi weg aus deinem System.

00:12:53: Das wäre jetzt in dem Sinne ein gutes Delegieren und keine besonders gute Führung und kein guter Team Spirit.

00:12:58: Wenn jeder so in seinem kleinen Stübchen sitzt und jeder hat eine einzelne Aufgabe, findet ihr eigentlich gar keinen Wachstum und keine Interaktionsstadt.

00:13:06: Für die kulturelle Entwicklung, die hier am Arbeitsmarkt stattfindet, ist es total wichtig sich eigentlich mehr austauschen und auch auf Augenhöhe durchaus Sachen anvertrauen, delegieren die gar nicht von oben nach unten gehen.

00:13:17: Sondern auch seitwärts weil man weiß der andere kann das möglicherweise besser.

00:13:21: Der hat sich da schon eingearbeitet oder man will was davon lernen.

00:13:23: also dass es eigentlich mehr so ein Zusammenspiel gibt

00:13:26: Und mit diesem Selbstwertthema ist für mich auch verbunden und das finde ich spannend, wenn du sagst naja man kann ja auch sozusagen horizontal delegieren also dass man einfach Verantwortlichkeiten innerhalb des Teams untereinander aufteilt.

00:13:38: Da ist eben für das eigene Selbstwert erleben so ein bisschen die Frage wer bin nicht denn eigentlich?

00:13:43: Wenn mein Team es ohne mich kann Wer bin ich denn?

00:13:46: Wenn vielleicht meine Mitarbeitenden irgendwann Dinge besser können als Ich weil sie halt in einem bestimmten operativen Bereich mehr Expertise haben oder eine Spezialthematik behandeln sozusagen.

00:13:59: Und da dann angeschlossen könnte man sich auch mal fragen, vielleicht ist ja auch gar nicht unbedingt so ein Selbstwertthema auf die eigene Identität als Führungskraft bezogen sollen?

00:14:07: Vielleicht ist es auch so dass du Angst hast... unangenehme Gespräche führen zu müssen, wenn du delegierst.

00:14:11: Wenn du in deinem Team guckst und du denkst dir irgendwie oh die haben das jetzt dreimal nicht richtig gemacht dann ist vielleicht mein eigener Kontrolletti für mich ein Beruhigungsmechanismus um eben nicht mit den entsprechenden Personen mal tacheles zu reden sich wirklich hinsetzen sagen so geht es hier nicht Du erfüllts die Erwartungen nicht.

00:14:28: wie können wir das sozusagen gemeinsam verändern?

00:14:31: Es braucht gerade zum Start.

00:14:32: deswegen sagt sie immer so leicht brauchst ihm wirklich Zeit und mehr Energie.

00:14:36: also dass aufzusetzen quasi Kultur, die sich dann gegenseitig eben auch die Dinge anvertraut und dann eben auch irgendwie mit klaren Zielen und dann auch mit einer klaren Feedbackstruktur aber dann auch Fehler zulässt.

00:14:49: ist ja etwas ganz Neues häufig.

00:14:51: Und ich finde es auch total wichtig, sich wirklich selbst und deshalb haben wir jetzt auch ein paar Beispiele genannt mal bewusst zu machen was eigentlich die inneren Gründe sind warum wir zu sehr in den Operations hang bleiben und eben nicht delegieren.

00:15:03: da geht das ja auch zum Beispiel um so innere Antreibern.

00:15:06: ein eigenes Selbstverständnis.

00:15:07: oder wenn du mit Führungskräften sprichst und die fragst was eine gute Führungskraft ausmacht dann ist es ganz häufig so dass sie dir das sehr klar benennen können ausleben der derzeitigen Rolle mit diesem Idealbildvergleichs, dann stellen die eben sehr schnell fest das da große Diskrepanzen sind.

00:15:25: Und wenn wir mit Führungskräften arbeiten ist es dann auch immer wichtig zu gucken okay welcher Teil von diesen Diskrepansen ist vielleicht auch einfach neu physiologisch bedingt ja?

00:15:33: Das ist ja nicht alles immer nur an... Was heißt das?

00:15:36: Ja zum Beispiel hast du ja so ein Action-Bias.

00:15:38: ja also wir sind darauf gepolt dass sich etwas zu tun manchmal besser anfühlt wenn man einen konkretes Ergebnis erzielt als vielleicht sich zwei Stunden hinzusetzen richtig strategisch zu arbeiten.

00:15:48: Das ist dann vielleicht ein bisschen zu abstrakt, sozusagen man hat da nicht so dieses Gefühl.

00:15:53: heute habe ich mal richtig was gemacht.

00:15:55: also das zum Beispiel der Action Bias.

00:15:56: oder es gibt auch und das haben wir eben schon angesprochen diesen Kontroll Verlusteffekt.

00:16:00: ja dass immer dann wenn ich das Gefühl habe jetzt hab ich's aber nicht mehr in der Hand Dann bin ich natürlich irgendwie innerlich getriggert weil das Unsicherheit hervorruft Weil ich dann quasi ins Vertrauen gehen muss.

00:16:11: und vertrauen Ist nicht so eine einfache Sache im Business-Context.

00:16:16: Es gibt auch so was wie den Autopiloten und den Gewohnheitseffekt.

00:16:19: Also das, was ich eben meinte du bist wahnsinnig gut gewesen in Operations jetzt hast du dadurch mehr Verantwortung bekommen musst eine andere Aufgabe wahrnehmen und Du bist aber einfach noch daran gewöhnt das fleißige Bienchen zu sein.

00:16:31: ja und dann ist es vielleicht schwer dass sofort abzulegen.

00:16:35: Und außerdem ist es auch meistens so, dass Leute die eine Führungsposition kommen in irgendeiner Form ne Selbstwertbindung an Leistungen haben.

00:16:41: das heißt dieses ich zeig auch wie erreichbar und wie verfügbar Ich bin und dass ich immer parat bin und Dass man mich um alles bitten kann und dass sich immer Die Feuerwehr mache.

00:16:50: Das ist sozusagen in des alte leistungsverständnis aus den vorherigen positionen Eingewoben und deshalb ist Es natürlich wichtig da erst mal neu lernen Anzufangen.

00:16:58: Naja und die führungskraft wird ja auch dann angefragt wenn irgendwas schief geht.

00:17:03: also Du musst ja auch sehr vertrauen, also ich kann es voll verstehen.

00:17:06: Genau

00:17:06: und das ist aber erst mal eine Erkenntnis-Ebene auch wirklich kritisch mit sich selbst ins Gericht zu gehen und zu fragen okay was ist denn hier der selbstwert stabilisierende Faktor?

00:17:14: Warum ich trotz des besser Wissens weil die Führungskräfte die Delegieren nicht deshalb nicht weil sie nicht wüssten wie's ginge.

00:17:21: Das ist kein kognitives Problem.

00:17:23: Es ist

00:17:23: überhaupt keine Management-Praxis, alle Führungskräfte die bei uns sitzen die wissen genau ah ich müsste eine Eisenhower Matrix anlegen, ich muss irgendwie ne Power Hour machen... So

00:17:32: jetzt musst du mal hier was ist in der Eisenhower?

00:17:34: Eine Eisenhower matrix ist eine Matrix die Aufgaben unterteilt nach wichtig nicht wichtig dringend und nicht dringnd Und dringend bezieht sich eben auch immer auf den Kontext der Rolle.

00:17:45: Also was sozusagen kann nur ich in meiner Führungsposition und deshalb wäre es jetzt für mich dringende, mich darum zu kümmern und da eben auch zu lernen je nachdem was für unterschiedliche Delegationslevels du auch im Unternehmen hast.

00:17:58: ne?

00:17:58: Wie viel zum Beispiel Budgetentscheidungen du jetzt abgeben kannst oder wie viele inhaltliche Entscheidungen du abgeben kannst gibt's ja unterschiedliche Levels.

00:18:05: aber mit so einer Eisenhower Matrix kannst halt genau sehen okay die Sachen die nicht so wichtig sind aber dring... die kannst ja super schnell zum Beispiel auch an jemand anderen abgeben.

00:18:13: Also daran siehst du wie wichtig es ist, ein bisschen Gefühl dafür zu kriegen was Priorität hat.

00:18:18: also priorisieren weil dann wenn du nämlich jemand bist der irgendwie sei perfekt antreiber oder sei stark oder eben ich mache im Hub immer alles in der Hand eben so ein bisschen kontrollätikonfetti Dann ist das natürlich total schwer etwas zu sagen.

00:18:30: Das ist jetzt wichtiger als das andere Weil da ist immer die ganze Zeit alles wichtig.

00:18:34: Wenn es kein kognitives Thema ist Geht ihr dann vor, wenn ihr solche Menschen beratet?

00:18:41: Also bei kognitiven Themen meine ich das es nicht an der Erkenntnis scheitert.

00:18:45: Wir machen dann so Sachen natürlich trotzdem.

00:18:47: ja dass man mal eine Not-to-Do List aufstellt, dass man irgendwie Time Blocking betreibt und so... Das ist schon alles wichtig!

00:18:54: Dass man alles mal aufschreibt, was man eigentlich nicht machen sollte.

00:18:57: Damit man auch in der entsprechenden Sekunde wenn man wieder zugreifen will merkt auch ernehmisst macht immer kurz ja Bahnung der Aufmerksamkeit.

00:19:04: ich habe den Fokus hier schonmal darauf gelegt.

00:19:06: das liegt auf der Liste von den Sachen die ich eben nicht machen soll.

00:19:09: aber Das festhalten an Verantwortung hat etwas mit einem Bedeutungs Kontext zu tun also damit wie du dich fühlst.

00:19:15: jetzt hat Johann gerade schon die Antreiber angesprochen und da geht es ja darum zu sagen okay Ich bin nur ok Wenn ich Keine Ahnung, keine Fehler mache.

00:19:25: Wenn ich Last Man Standing bin!

00:19:28: Wenn ich mir immer mühe gebe auch wenn es wahnsinnig schwierig ist und ich eigentlich schon gar nicht mehr kann.

00:19:32: Was

00:19:32: ist das bei euch?

00:19:34: Bei mir... Rate, beeildig und sei stark auf jeden Fall.

00:19:38: Aber es geht bei den Antreibern, wir haben eine tolle Folge dazu gemacht.

00:19:41: die würde ich an eurer Stelle unbedingt anhören.

00:19:43: kleine Appell an die Höhrenden.

00:19:45: Es geht nicht darum ob man denkt ah ja ich will auch schnell sein oder ich will gefällig sein oder so sondern es geht darum dass man das Gegenteil nicht aushalten kann So!

00:19:52: Und das ist nämlich jetzt genau der Punkt wenn ich einen Beeildigantreiber habe Und die Sachen, super schnell kann.

00:20:00: Dann ziehe ich wahnsinnig viel Selbstwert daraus, Dinge schnell zu erledigen und dafür Lobzubekommen.

00:20:05: Wenn ich jetzt delegiere dann muss sich ja verstehen dass mein Team die Sachen vielleicht zum ersten Mal macht.

00:20:11: das heißt sie brauchen noch die Großzügigkeit einer Lernkurve und vielleicht geht es dann am Anfang mal ein bisschen langsamer.

00:20:17: Das

00:20:18: hältst du kaum aus?

00:20:19: Genau!

00:20:20: Das ist so.

00:20:20: zum Beispiel einen Punkt oder wenn ich den sei perfekt Antreiber habe dann halte ich's halt nicht aus Fehler machen und ich weiß, ich würde diese Fehler nicht machen.

00:20:30: Ich habe den Antrag aber jetzt

00:20:30: nicht.".

00:20:31: Genau da wäre dann zum Beispiel Kommunikation total wichtig weil man natürlich was delegiert und dann kriegst du etwas zurück und dann fängst du da an mit dem Zeigefinger wirklich jede Zeile zu zerlegen.

00:20:41: Dann ist das logischerweise für das Gegenüber auch anstrengend.

00:20:44: also wenn Fehler machen geht aber dass du natürlich dann so überkontrollierst und überperfektionierst, dann machst natürlich danach auch nicht mehr so viel Freude, dass man was übertragen bekommt muss man ja auch sagen.

00:21:00: Dann habe ich natürlich immer wieder dieses Gefälligthema.

00:21:04: Und das ist total spannend!

00:21:05: Deswegen bin

00:21:06: ich in meiner anderen Rolle auch sehr gut als Coach und Berater und Psychologe, aber... dass eben für Führung, wenn man in so einem tollen Beziehungsrahmen wie wir hier arbeiten ist, dann fällt es mir einfach manchmal immer noch schwer.

00:21:17: Das sage ich ganz ehrlich.

00:21:18: Dann nachzuhaken, wenn ich eigentlich weiß oh da müsste ich jetzt schon mal reingehen und

00:21:22: da würde ich gerne mal darauf Bezug nehmen

00:21:26: weil zwei

00:21:27: verschiedene Sachen daraus resultieren je nachdem in welcher Position man gerade ist und was gerade das vorliegende Thema ist.

00:21:33: Weil sei gefällig kann zum Beispiel heißen okay Ich will dieses unangenehme Gespräch nicht führen jetzt musste das aber mal abgeben, wo ist es denn jetzt?

00:21:42: und haben wir das dann jetzt mal gesehen oder so.

00:21:44: Das ist ja das was du eben beschrieben hast.

00:21:46: Das heißt man lässt dann sozusagen diese Konfrontation ein bisschen schleifen.

00:21:51: Das andere von sei gefällig ist dass man vielleicht einen Anpassungsthema hat in dem man immer alles für andere macht damit man als besonders liebenswürdig wahrgenommen wird.

00:22:01: Und das kann ja auch ins Gegenteil führen, nämlich dass man nicht die Leinen zu locker lässt sondern dass man sich irgendwie aufopfert damit der andere seine Leinen locker lassen kann.

00:22:09: um zu gefallen und so glaube ich ist es total wichtig sich auch mal zu fragen okay mit was für ein Selbstverständnis gehe ich da eigentlich rein in meine Führungsposition?

00:22:18: Wie habe ich gelernt mich selbst wertvoll zu fühlen?

00:22:21: also muss ich irgendwie der Retter sein oder muss ich eine Macherin sein?

00:22:25: muss ich als wahnsinnig betriebsam wirken?

00:22:27: bin ich vielleicht so sozial dass ich bei mir innerlich erst das Gefühl von Leistung und Stolz auf Leistung entwickeln kann, wenn ich eigentlich schon voll überfordert bin.

00:22:35: Also wenn ich mich quasi über das normale Maß hinaus kaputt mache.

00:22:38: Wenn ich quasi mir keine Erholung gönne weil ich dann Angst habe, dass andere irgendwie denken, ich wär faul oder so ja?

00:22:44: Das ist doch auch wenn, wenn... Keine Ahnung, wenn man mal einen privaten Termin jetzt zum Beispiel hat als Führungskraft im Arbeitstag

00:22:51: Ja

00:22:51: dass wir dann auch, also ich höre das zumindest von den Kunden.

00:22:54: Dass die dann schlechtes Gewissen haben und denken jetzt arbeitet ihr das Team durch?

00:22:58: Und die machen gerade so ungefähr keine Mittagspause und ich habe jetzt noch einen kurzen privaten Termin.

00:23:03: Genau!

00:23:04: Dass sie sich denn so heimlich rausschleichen und es noch nicht mal irgendwas Kryptisches in Kalender schreiben weil Sie sich nicht trauen das ehrlich zu sagen obwohl's ja völlig in Ordnung ist.

00:23:12: Das zum Beispiel muss ich von mir ehrlich zugeben, das hab' ich auch total.

00:23:16: Dass ich manchmal wenn ich zum Beispiel irgendwie keine Ahnung macht... zur Osteopathin gehe oder so.

00:23:22: Und das geht natürlich nur irgendwie für mich ab.

00:23:24: fünf, aber fünf ist für mich schon so wow!

00:23:26: Ist fast mitten am Tag.

00:23:28: und dann wenn ich das Office verlasse und andere Leute sitzen noch da, merke ich dass in mir, dass sich leichte Schuldgefühle entwickeln oder mich irgendwie ein bisschen schäme oder so mich komisch fühlen, wenn ich gehe während die Leute noch da sind und ich neige dann auch dazu vollkommen bekloppt an zu sagen ja ich setze mich auch nachher nochmal ran mache ich ja auch mach ich immer.

00:23:47: Aber warum muss ich das sozusagen formulieren?

00:23:50: in mir will ich da stabilisieren.

00:23:51: Ja, warum habe ich eben nicht?

00:23:53: Genau weil ich glaube dieses bei mir persönlich wer schon länger zuhört wird das wissen.

00:23:57: Ich hab definitiv eine kleine Performance Addiction und das bedeutet dass mein Selbstwert dann gesichert ist wenn ich das Gefühl habe produktiv und erfolgreich zu sein und das ja genau das was das Problem mit den Operations ist.

00:24:08: die Operations geben einem so ein geiles Gefühl wirklich produktiv zu sein.

00:24:13: Und die Absolutionen werden auch manchmal an mich delegiert.

00:24:16: Es quasi nicht ist es in Ordnung dass ich jetzt gehe aber... Wirklich noch weiter arbeiten und ich musste zu dem sei gefällig.

00:24:22: Noch denken war wirklich gerade heute Morgen sehr, sehr häufig gibt es bei uns freitags hier Sandwiches ja auch Schnittchen die Johan

00:24:29: mitbringt

00:24:30: exakt die ich glaube ich zu ninety Prozent selber abholen und mitbringen.

00:24:37: Heute morgen dachte ich einmal also ist regnet wie wir haben Podcast Aufnahmen eigentlich ist das mir gerade nichts könnte ich ja hätte ich auch gestern delegieren können beispielsweise.

00:24:47: Und dann geht er mir aber so, nee, darauf verlassen die sich und dass was schön ist.

00:24:50: Und das toll für die Teen-Kultur und den Spirit!

00:24:53: Dann mache ich so.

00:24:54: Und das ist ja auch, also es heißt, sei gefährlich, er ist nicht hier ziemlich immer zurück sondern heisst auf... Ich übernehme totale viele Sachen

00:25:00: die eigentlich

00:25:01: Ja, ich würde sagen, es ist immer wichtig dass man's für sich erkennt Es müsste nicht aufopfern sein aber ihr kann natürlich dahin gehen Naja,

00:25:07: aber sei gefällig und das ist eben genau das Spannende.

00:25:10: Man kann das Gegenteil nicht aushalten und deshalb gehst du dann eben wirklich.

00:25:14: hier hat von allen Seiten quasi aus dem Boden nach oben rausgeregnet.

00:25:17: heute Gehst Du halt trotzdem den Weg zum schönen Elbgold

00:25:22: um

00:25:23: eben dieses Gefühl nicht aushalten zu müssen, dass irgendjemand dich anguckt und sagt oh warum gab's denn heute keinen Schnittchen?

00:25:30: Ich wollte gerade sagen, Rangeto, das soll ich ja keine Namen nennen.

00:25:34: Nein, das ist so eine Werbung.

00:25:35: Also

00:25:36: ihr rutscht jetzt die Kunden... Wenn

00:25:37: ihr

00:25:37: wollt, dass wir gesponsert werden, schreibt es in die Pizzen!

00:25:40: Ihr dürft

00:25:40: gerne Kaffeebunden schicken und Schnittchien auch vorbeibringen, das würde Johann sehr helfen.

00:25:47: Also,

00:25:48: ich glaube ihr kommt nicht drum herum nochmal diese Antreiberfolge zu hören.

00:25:52: Die ist total wichtig, merke ich gerade im Zusammenhang mit dieser Folge.

00:25:55: Was mache ich denn jetzt?

00:25:57: Wie komme ich dann in dieses Vertrauen?

00:25:59: wie halte ich das besser aus.

00:26:03: also Ich glaube und hoffe dass wir mit dieser folgischen einiges getan haben.

00:26:06: Das erste ist nämlich sich wirklich mal bewusst zu werden definieren, und das kann ja jede Person jetzt mal machen.

00:26:12: Was zeichnet eine gute Führungskraft eigentlich aus?

00:26:15: Dann zu überlegen wo stehe ich im Vergleich zu dem was ich denke was ne gute Fährungskraft ausmacht?

00:26:20: und dann sich zu fragen wann habe ich das letzte Mal Dinge übernommen die nicht meine waren?

00:26:25: und da wirklich tiefer reinzugehen und man zu merken okay warum mache ich das eigentlich?

00:26:29: was sind die Gründe?

00:26:29: welche Rolle kann ich nicht loslassen?

00:26:31: welche Bedeutung hat Verantwortung für mich?

00:26:33: welche unangenehmen Gefühle möchte ich vermeiden?

00:26:37: und wenn man sich das bewusst macht natürlich diese Management-Techniken anwenden, ganz klar die sind ein guter Hebel.

00:26:44: Dann muss man es aber auch eine Weile mal probieren.

00:26:47: also wenn zum Beispiel das Problem ist und das haben viele weil wir alle Angst haben auch dann von Mitarbeitenden nicht gemocht zu werden und abgestraft zu werden sind wir unklarer als wir sein müssten umgut delegieren zu können.

00:26:58: und dann ist es zb auch hilfreich mal so.

00:27:01: Joker-Sätze Wir verlinken euch in den Show Notes, wir haben so ganz viele Joker-Setze für euch gesammelt.

00:27:07: einfach mal einen Joker auswendig zu lernen und den vier, fünf, sechs Mal zu probieren.

00:27:13: Und gar nicht die Erwartung zu haben dass man sich beim ersten mal gut fühlt weil wir eben ja eine neue Identität in dieser Rolle auch erst einmal üben dürfen und dann eben wirklich zu lernen so was zu sagen wie ich erwarte von dir das du bist dann und dann das und das machst oder Ich übergebe dir die Verantwortung darin.

00:27:30: in Begriffen ist für mich Auch Dass Du Das und das entscheidest und Die Konsequenzen In Deinem Team Dann Eben Managed.

00:27:36: Ja also dass man Wirklich sehr klar, auch wenn jemand zu dir kommt und dir ein Angebot macht den schnellen Fix zu geben.

00:27:43: Ja ich weiß jetzt nicht was soll ich machen?

00:27:45: Dass du dann eben wirklich das zurück gibst und sagst weißt du ich trau dir das zu!

00:27:49: Du kannst es eigenständig entscheiden.

00:27:51: lass uns doch einen Zwischenschritt einführen und du steckst mit drei verschiedene Lösungsvorschläge vor.

00:27:55: ja also dass man auch wirklich das mit Menschen trainiert, dass sie in ihre eigene Verantwortung gehen, dass man die unersetzbare zu sein und sich darin wohlzuführen.

00:28:11: Ich würde sagen ... Das ist ein gutes Zeichen, dass sie hier nicht noch fünf Blätter aus der Schublade gezogen werden.

00:28:18: Große Plakate die jetzt noch vorgetragen werden!

00:28:21: Also das war unsere Folge zum Thema Delegieren.

00:28:24: wir hoffen sehr, dass ihr damit richtig viel anfangen könnt und dass ihr diese Joker-Sätze euch mal aufschreibt oder euch mal einen raus sucht wo ihr sagt das passt voll zu meinem Thema Und dann könnt ihr das ja einfach mal bis zur nächsten Folge.

00:28:37: Wir kommen alle drei Wochen raus.

00:28:39: Könnt ihr das doch einfach mal so richtig richtig gut üben, wieso mit so einem Trainingsplan.

00:28:45: Wir bedanken uns fürs Zuhören und wir freuen uns über fünf Sternebewertungen und Kommentare und Fragen!

00:28:50: Und ihr erreicht uns überall wo wir immer sind.

00:28:53: also bis zur nächsten Folge.

Über diesen Podcast

Alle paar Wochen nehmen sich Ragnhild Struss und Johann Claussen Zeit zum Deep Dive vor den Podcast-Mikros: Gemeinsam mit Interviewerin Jalée Grau diskutieren sie die großen Fragen der Persönlichkeitsentwicklung, Job- und Lebensplanung:

Was hat Geduld mit Erfolg zu tun? Wie entsteht ein gesunder Selbstwert? Was bedeutet es, wenn ich nie zufrieden bin? Wie finde ich einen Job, der wirklich zu mir passt?

In einer Mischung aus theoretischem Wissen und praktischer Erfahrung gehen die Podcast-Hosts menschlichen Verhaltensmustern auf den Grund, hinterfragen innere Überzeugungen und beleuchten die Macht des Unbewussten. Denn – so ihre Überzeugung und das Motto ihres Unternehmens Struss & Claussen Personal Development: Alles beginnt im Innen.

Viel Spaß und Inspiration beim Hören!

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von und mit Ragnhild Struss und Johann Claussen

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