00:00:00: So viele Menschen denken zu klein.
00:00:02: Ja, aber ich muss doch Geld verdienen.
00:00:04: Ja, aber ich kann doch nicht noch mal von vorne anfangen.
00:00:06: Ja, aber was sollen denn noch die Leute denken und so?
00:00:08: Und weil sie zu schnell aus der Perspektive des derzeitigen Gedachtmöglichen kommen.
00:00:16: Menschen haben, und das kann ich wirklich
00:00:18: durch die
00:00:19: Bank wegpostulieren, Menschen haben viel mehr Gestaltungsfreiheit und Gestaltungsmacht im Job, als sie denken.
00:00:26: Viel
00:00:27: mehr.
00:00:29: Hallo und herzlich willkommen bei von innen nach außen Struss und Klausen, unserem Podcast für Persönlichkeitsentwicklung, Job und Lebensplanung.
00:00:37: Mein Name ist Jali Grau und ich sitze hier regelmäßig zusammen mit dem Experten-Team aus Rangelstruss und Johann Klausen.
00:00:43: Die beiden sind nicht nur die Inhaber von Struss und Klausen Personal Development, sondern beraten auch seit vielen Jahren Menschen dabei, beruflich und privat ihr Potenzial zu entfalten.
00:00:51: Wir tauchen in unseren Folgen tief in die Theorie ein und verbinden sie mit Beispielen aus der Berufspraxis, die du auf deine persönliche Situation anpassen kannst.
00:01:00: Legen wir los!
00:01:06: Liebe Zuhörenden, am elften, zweiten, zwei tausend, sechsundzwanzig, pünktlich zum Jahresstart, startet auch wieder unser Online-Coaching-Format inner voice, inner choice, kurz eilweg.
00:01:20: In diesem Kurs könnt ihr in sieben Wochen richtig intensiv eure Persönlichkeit erkunden und euch auf eine Reise begeben, die euch dazu führt, euch selbst ein bisschen näher zu kommen.
00:01:31: Ihr könnt euch jetzt schon anmelden und euch einen Platz sichern.
00:01:34: Es ist eine richtig coole Community.
00:01:36: Ich bin eine eurer Coaches.
00:01:39: Ihr werdet mich dann hören und sehen in unserem komplett digitalen Format.
00:01:43: Und ich freue mich schon darauf, euch damit begleiten zu können.
00:01:52: Jobcrafting!
00:01:54: Wir wollen heute über Jobcrafting sprechen.
00:01:57: Ein Thema, wo Rang Hild, glaube ich, Ugunne, Scham und Scheu behaupten kann, dass sie absolute Expertin ist auf diesem Gebiet.
00:02:05: Seit Jahren hören wir nichts anderes.
00:02:07: Sie hat ein Buch geschrieben über das Thema, das ihr hoffentlich alle bereits im Schrank stehen habt.
00:02:11: Wenn nicht, dann bitte jetzt sofort bestellen.
00:02:14: Und wir wollen diese Folge nochmal tief einsteigen in das Thema und euch auch einige Handlungsempfehlung mit an die Hand geben, was jeder für sich schon mal ein bisschen craften kann.
00:02:24: Liebe Ranghild, wie kam es dazu, dass du dir dieses Thema unter Nagel gerissen hast?
00:02:30: In unseren Beratungen konnten wir über die letzten Jahre feststellen, dass Leute verfrüht den Job schmeißen, also wechseln.
00:02:38: Und dann aber nicht zufriedener werden im neuen Job.
00:02:40: Also, dass Menschen eben ganz häufig das Gefühl haben, oh, hier stimmt irgendwas nicht, bin ich mehr happy.
00:02:45: Und dann das Gras auf der anderen Seite als grüner erleben.
00:02:49: Und das ist meistens aber ein bisschen zu kurz gesprungen.
00:02:52: Und Jobcrafting bedeutet, aktiv auf deinen bestehenden Job einzuwirken.
00:02:56: sodass er wieder besser zu dir passt, also zu deiner Persönlichkeit, zu deinen Werten, Motiven, Bedürfnissen, Talenten und Stärken.
00:03:04: Also
00:03:04: es ist quasi aus der Beratungspraxis heraus entsprungen, dass du da dachtest, du willst da was bewegen?
00:03:10: Genau, also das Konzept des Drop Crafting, das gibt schon über zwanzig Jahre.
00:03:14: Ich habe das weiterentwickelt eben auf der Erfahrung unserer Beratung und habe da so ein Konzept entwickelt, wie man das halt für sich selbst gut anwenden kann.
00:03:25: Jetzt wollen wir doch mal einsteigen, also wie funktioniert Jobcrafting?
00:03:28: Also nehmen wir mal an, wir stellen uns jemanden vor, vielleicht gibt es ja auch Zuhörende, die da sofort jetzt ja rufen, die sagen, irgendwie gefällt mir mein Job eigentlich schon ziemlich lange nicht mehr.
00:03:39: Ich habe mich noch nicht getraut zu kündigen und bin eigentlich jeden Tag schleppig mich da unzufrieden hin.
00:03:45: Wie gehe ich dann vor?
00:03:48: Also es muss ja nicht nur sein, dass du unzufrieden bist.
00:03:51: Es gibt Leute, die sagen irgendwie, ich hab jeden Sonntag so einen Knoten im Bauch, weil ich überhaupt keinen Bock auf Montag habe, die aber irgendwie auch noch nicht den Absprung hingekriegt haben, weil sie vielleicht auch nicht wissen wohin denn dann schon dessen und außerdem ist man ja auch im Hamsterrad gefangen und so.
00:04:06: Es gibt aber auch Leute, die einfach sagen, hey, ich bin gerade in einer Schwellensituation, mein Leben hat sich verändert oder ich komme aus der Elternzeit zurück oder ich habe eine neue Position und weiß irgendwie noch nicht so richtig, wie ich mich da zurecht.
00:04:17: finde, also es muss nicht unbedingt immer irgendwas richtig mies sein, damit sich Job-Crafting lohnt, sondern wir wachsen ja auch.
00:04:24: und persönliches Wachstum, finde ich, bedeutet auch, dass der Job da irgendwie mitwachsen muss, also dass man den Job auch daran anpasst, wer man eben jetzt im Moment ist.
00:04:34: Und ich glaube, dass es übrigens in Zukunft auch immer wichtiger wird, weil gerade durch die KI-Entwicklung Rollen ja auch fluider werden.
00:04:41: Es wird ja immer gesagt, Boah, Berufe fallen weg und Hilfe und so.
00:04:45: Ich glaube gar nicht, dass es darum geht, ganze Berufsbilder zu streichen, sondern ich glaube, dass sich Tätigkeiten innerhalb der Funktionen verändern und verschieben werden, dass neue dazukommen, dass neue Fähigkeiten auch gebraucht sind.
00:04:57: und dass vielleicht manche funktionalen Bereiche auch tatsächlich wegfallen.
00:05:01: Und deshalb ist Drop Crafting eben für alle wichtig, die sich fragen, hey, wie will ich mich eigentlich in Zukunft in meinem Job aufstellen?
00:05:08: Was mache ich, wenn ich unzufrieden bin?
00:05:10: Oder auch Leute, die sagen, man, ich bin jetzt eigentlich gar nicht irgendwie unhappy, aber war das eigentlich schon alles?
00:05:15: Also geht da nicht noch mehr?
00:05:17: Bleibt das jetzt für immer so?
00:05:18: Also immer dann, wenn du so das Gefühl hast, hm, werde ich in meinem Job eigentlich noch voll abgebildet?
00:05:23: Oder kann ich dafür sorgen, dass ihr auch in Zukunft in meinem Job abgebildet?
00:05:26: werde, dann ist es definitiv mal Zeit, das irgendwie richtig systematisch unter die Lupe zu nehmen.
00:05:33: Darauf sind wir ja nicht trainiert, ne?
00:05:34: Wir sagen dann, oh, ich bin irgendwie unzufrieden, aber dann ist so die Frage,
00:05:38: ja, dann hört es eigentlich schon auf.
00:05:38: Wagt
00:05:39: nun.
00:05:39: Ja.
00:05:40: Ich denke gerade an mein eigenes Beispiel.
00:05:42: Ich habe ja dieses Jahr hier zehnjähriges Betriebsciviläum.
00:05:47: Fass ich ein Gerund.
00:05:48: Danke, danke.
00:05:49: Und wenn ich auf die zehn Jahre zurückgucke, dann hat sich mein Job permanent verändert.
00:05:54: Ich glaube, ich wäre gar nicht so ein Typ wenn ich meine Persönlichkeit betrachte, die zehn Jahre in einem Job bleibt.
00:06:01: Aber es waren eigentlich wahrscheinlich zehn unterschiedliche Jobs und ist nach wie vor so, dass es sich permanent an meine Lebenssituation und meine Bedürfnisse anpasst.
00:06:10: Vielleicht kannst du da mal mich als Beispiel nutzen, weil ich glaube, dass ich ohne es so jemals genannt zu haben Jobcrafting betreibe.
00:06:18: Das ist auch ein super spannender Gedanke, wir betreiben ja alle automatisch Jobcrafting.
00:06:24: Also wenn du jetzt zwei Projektmanager hast, die die gleiche Position beginnen und aber vollkommen unterschiedliche Persönlichkeiten haben, dann leben sie die Position ja unterschiedlich aus.
00:06:34: Und so ist Jobcrafting etwas, was instinktiv sowieso schon in einer sozusagen Anpassung oder Auslebung der Stelle.
00:06:42: passiert.
00:06:43: Aber was du gemacht hast, war, dass du vor allen Dingen natürlich auf deine zum Beispiel Interessen geguckt hast und geschaut hast, wofür interessiere ich mich denn jetzt?
00:06:51: Du bist ja ein Mensch, der immer wieder was Neues braucht und du magst es irgendwie in Möglichkeiten Chancen und in Vielfalt zu denken und deshalb ist es für dich wichtig, dass du nicht langeweile über repetitive Tätigkeiten entwickelst.
00:07:03: Das heißt, du hast auf dein Interessensgebiet geguckt und hast gesagt, okay, was könnte mich denn noch reizen?
00:07:07: So ist ja auch zum Beispiel dieser Podcast entstanden, den wir ja vor allen Dingen dir und einer anderen Kollegin zu verdanken haben.
00:07:13: Ich von alleine hätte ihn nicht gemacht.
00:07:15: Und da kam deine Liebe zu moderieren und dich in Inhalte einzuarbeiten und so zum Tragen.
00:07:20: Und aber auch und das ist schon ein ganz wichtiger Hinweis auf die unterschiedlichen Stellschrauben von Job Crafting.
00:07:26: Du hast ja auch geguckt, okay, wie hat sich meine Lebenssituation verändert?
00:07:29: Wie würde ich mein Arbeitsmodell auch anpassen?
00:07:32: Also die Arbeitsweise, das Arbeitsmodell, das Wie des Arbeitens spielt ja auch eine ganz große Rolle bei Job Uns.
00:07:38: zu Friedenheit oder bei der Frage, was denn noch alles so gehen würde, denken wir viel zu schnell an nur die Aufgaben.
00:07:45: Und bei dir war es ja gar nicht so, dass du deine Aufgaben irgendwie doof hattest, sondern dass du einfach eine Vielfalt haben wolltest.
00:07:50: Denn ein Teil von dem, womit du gestartet bist, nämlich du hast angefangen mit Beratungen für Schüler in den Studenten und Absolventinnen.
00:07:58: Ein Teil davon machst du ja immer noch, abgesehen davon, dass deine Kunden natürlich jetzt auch ein bisschen, sozusagen größer geworden sind und du vielleicht eher Young Professionals und Professionals berätst, machst du das immer noch, aber du hast eben mehr Aufgaben noch dazu genommen, hast mehr Verantwortung übernommen und du konntest ja auch dadurch eine Flexibilität in deinem Leben haben, die dir auch ermöglicht hat, die unterschiedlichen Lebensbereiche miteinander in Einklang zu bringen.
00:08:24: Ja, du hast ja ganz oft das wie Wort genutzt, das finde ich ist immer total die Hilfe, weil wir feststellen, wenn Menschen zu uns kommen, dass die oft sagen, ja und das geht nicht und das geht übrigens auch alles nicht.
00:08:37: und diese Wiefrage, die ermöglicht ist, so ein bisschen kreativ zu denken und zu überlegen, wie können es denn doch klappen?
00:08:44: Ich glaube gerade in der... AI-Error ist es so wichtig, sich zu fragen, okay, wie will ich das denn machen, was ich gerade tue?
00:08:53: Weil wir erleben schon viele Menschen, die jetzt auch einfach Angst haben und sich fragen, wie sicher ist denn eigentlich mein Job?
00:08:58: Ja, gibt's den überhaupt morgen noch?
00:09:00: Was soll ich jetzt tun?
00:09:01: Und das mal strukturiert vorzunehmen und genau zu verstehen, okay, wo liegen eigentlich meine Hauptskills?
00:09:06: Was sind eigentlich meine Kompetenzen?
00:09:08: Denn auch das können Menschen nur bedingt in Worte fassen.
00:09:11: Das ist schon mal der erste Schritt und so würde man beim Jobcrafting übrigens auch vorgehen.
00:09:15: mir auch so einen Online-Kurs, der wirklich dich Schritt für Schritt dadurch begleitet, übrigens mit KI-Begleitung, damit du dir auch vom digitalen Coach helfen lassen kannst.
00:09:24: Du fängst an mit einer Standortanalyse, also erstmal zu analysieren, was Passt denn gerade nicht.
00:09:30: Wo sind meine Unsicherheiten?
00:09:32: Wovor habe ich Angst?
00:09:33: Was stimmt mich unzufrieden?
00:09:35: Welche unangenehmen Gefühle habe ich?
00:09:37: Und diese Standortanalyse ist insofern wichtig, als sie nicht nur auf den Job guckt, sondern sich auch mal fragt, wie sieht es ja mit dem Rest von meinem Leben aus, weil manchmal ist es nämlich auch so, dass wir Themen aus anderen Lebensbereichen in den Job gießen, weil wir da das Gefühl haben, mehr Kontrolle zu haben.
00:09:51: Also es gibt Leute, die zum Beispiel eigentlich privat gerne den nächsten Schritt machen wollen.
00:09:55: Ja, die vielleicht mal im Ausland leben möchten, die eigentlichen Sabbatikke wollen, die irgendwie eine Partnerschaft anstreben oder so.
00:10:02: Und weil das aber in so diffuseren, emotionaleren Bereichen im Leben gar nicht so einfach ist, da irgendwie strukturiert drauf einzuwirken, gießen die Menschen dann viel von diesem Veränderungswunsch in den Job.
00:10:14: Und deshalb ist es als erstes wichtig, wirklich mal so eine Standortanalyse vorzunehmen.
00:10:18: und zu schauen, was genau ist denn hier eigentlich das Thema.
00:10:22: Und da ist es vor allen Dingen auch wichtig zu gucken, wo liegt denn im Moment der Sand im Getriebe?
00:10:28: Also vielleicht sind es ja auch deine Arbeitsbeziehungen, die dich im Moment stressen, oder vielleicht ist irgendwas von deinem Arbeitsvertrag, was eigentlich zu einem Unbehagen führt.
00:10:37: Vielleicht ist es aber auch einfach, dass du kein gutes Energiemanagement hast oder kein gutes Selbstmanagement, dass du eben zu viele Überstunden machst oder dass du alles auf den letzten Drücker schiebst und deshalb ständig in einem Wahnsinns-Stress-Level verhasst, was dir natürlich nicht guttut und was auch auf deine Laune drückt.
00:10:53: Also wirklich mal rauszufinden, wo sitzt denn das Problem?
00:10:57: Häufig ist auch die Einstellung.
00:10:58: Das hören zwar Leute nicht so gerne, aber...
00:11:01: dass der Job dann überbewertet wird oder wie?
00:11:04: Naja,
00:11:05: Einstellung kann von Perfektionismus, schwarz-weiß-denken, katastrophisieren, hinderlichen Glaubens setzen.
00:11:11: Also zum Beispiel wenn ich jetzt als Führungskraft im hr denke die gen set der von denen ist keine wirklich richtig einstellbar von diesen personen dann habe ich natürlich irgendwie eher hinderlichen Filter auf meiner Brille, der definitiv zu schlechten Arbeitserfahrungen führt.
00:11:28: Es geht ja nicht nur um die Realität, es geht ja vor allen Dingen darum, welche Erfahrung mache ich bei der Arbeit.
00:11:34: Und deshalb ist auch die Einstellungsebene wichtig, welche Bedeutsamkeit messe ich meiner Arbeit bei.
00:11:39: Also, weil wenn ich in meinen Job gehe und eigentlich innerlich denke, ist im Grunde genommen Latte, was ich hier mache und außerdem ist es auch alles ohne jedwede Sinnorientierung, dann ist es natürlich irgendwie schwer, Freude zu empfinden.
00:11:52: Okay, also halten wir fest.
00:11:53: Man darf für die Zulörenden gerade mal sagen, dass du alle mich bremst.
00:11:57: Ihr merkt schon, ich kenne dieses Thema so gut und ich habe dazu so viel zu sagen, dass ich Angst habe, dass die Zeit nicht ausreicht.
00:12:04: Was mir wichtig ist, ist auf jeden Fall zu sagen, Menschen haben, und das kann ich wirklich durch die Bank weg postulieren, Menschen haben viel mehr Gestaltungsfreiheit und Gestaltungsmacht im Job, als sie denken.
00:12:18: Ganz wichtiger Satz und deshalb bremse ich Ranghit auch, weil die ja so viele wichtige Sätze sagt.
00:12:23: Ihr kennt sie ja bereits, dass wir ja auch wollen, dass diese Sätze wirken.
00:12:27: Falls ihr euch übrigens gewundert habt, warum Ranghit noch schneller und dichter spricht als sonst, Johanns Platz ist heute leer.
00:12:34: Für diese Folge möchte ich nur Ranghit als Jobcrafting-Expertin zu Wort kommen lassen und deshalb geht sie gerade direkt so freudig los.
00:12:44: Also wir halten fest, die Standortanalyse Wo sitzt eigentlich das Problem?
00:12:49: Das ist der erste und wahrscheinlich auch ein entscheidender Schritt im Job-Crafting-Prozess.
00:12:53: Ist das richtig?
00:12:54: Vollkommen richtig, liebe Jallée.
00:12:56: Super.
00:12:57: Wie geht es dann weiter?
00:12:58: Also ihr sollt natürlich alle das Buch euch durchlesen und im besten Fall auch unseren Kurs machen.
00:13:03: Das ist ja klar.
00:13:04: Der geht jetzt an den Start.
00:13:06: Wir wollen euch trotzdem so ein bisschen mal eintauchen lassen, was da eigentlich auf euch zukommen wird.
00:13:11: Was kommt nach dieser Standortanalyse?
00:13:14: Darauf folgt eine fundierte Persönlichkeitsanalyse und Kurs, der heißt übrigens Job Crafting.
00:13:20: Mach den Job, den du hast, zu dem den du liebst.
00:13:23: Im Kurs machen wir diese Analyse für dich.
00:13:25: Also du durchläufst eine richtige Persönlichkeitsanalyse mit einer Diagnostik, verschiedene Verfahren und bekommst dann ein vielseitiges Ergebnis dosiert.
00:13:34: Und warum
00:13:35: brauche ich das?
00:13:36: Also wieso kann ich nicht ohne das loslegen?
00:13:38: Jobcrafting
00:13:38: darauf ausgerichtet ist, zu sagen, dass du die Jobpersonenpassung erhöhen musst.
00:13:43: Also es geht ja im Grunde genommen darum, dass du bei dem, was du tust, eine Übereinstimmung mit deiner Persönlichkeit hast.
00:13:49: Das heißt übrigens nicht, dass alles, was dich auszeigt, auch im Job eine Bühne finden muss.
00:13:55: Aber umgekehrt heißt es, dass das, was du im Job machst, dass du da auch innerlich anwesend sein solltest.
00:14:01: Das heißt, dass es dein authentisches Sein auch widerspiegelt.
00:14:05: Und deshalb ist diese Persönlichkeitsanalyse so unfassbar wichtig, weil man niemals einen Job ausführen sollte, der einem mehr Energie nimmt, als er einem gibt.
00:14:16: Auch
00:14:16: wieder so ein wichtiger Satz.
00:14:17: Es ist wirklich wichtig, weil ich werde ganz oft gefragt, ja Rangel, muss man denn seinen Job lieben?
00:14:21: Und das ist immer eine schwierige Frage, weil im Grunde genommen die Erwartung erstmal sozusagen auseinandergenommen werden muss.
00:14:30: Lieben ist ein sehr starkes Wort, deshalb nehmen wir das natürlich auch für den Kurs.
00:14:34: Aber im Grunde genommen geht es darum, dass der Job, den du hast.
00:14:38: Die Erwartung erfüllen muss, die du an ihn stellst.
00:14:42: Weil wenn das nicht der Fall ist, bist du unzufrieden.
00:14:44: Und nicht jeder muss die Erwartung haben, dass er sich irgendwie persönlich weiterentwickelt, dass er seinen Wissen erweitert, dass er irgendwie eine Führungsspanne von X-Leuten irgendwann hat, dass er international arbeitet oder ein X-Amount auf Kohle reinfährt.
00:14:56: Also es geht gar nicht darum, diese... Erwartungen zu bewerten oder zu kategorisieren, sondern es geht darum, dass du verstehst, was du eigentlich willst von deinem Job.
00:15:06: Weil wenn du zum Beispiel nicht raffst, was deine Erwartungshaltung an deinem Job ist, dann kannst du auch nicht spezifisch darauf einwirken.
00:15:13: Und deshalb ist die Persönlichkeitsanalyse so wichtig, um mal zu verstehen, okay, wer bin ich, was kann ich, was zeige ich nämlich aus, was?
00:15:21: davon will ich an meinem Job auch loswerden sozusagen und was erwarte ich auch von meinem Job.
00:15:26: Und das ist schon das, was... unseren Kurs auch auszeichnet.
00:15:29: Also das ist doch unique, dass es sowas überhaupt gibt, dass man eine Persönlichkeitsanalyse integriert.
00:15:33: Genau,
00:15:34: ich glaube, es wird in Zukunft nicht mehr ohne gehen.
00:15:36: Das zeigen auch viele Personalstudien.
00:15:39: Rollen sind Fluide und die Kenntnisse, die wir brauchen, werden viel mehr in Richtung soziale Kompetenzen, Coaching, Mentoring, leitende Fähigkeiten gehen.
00:15:50: Das heißt, es wird ganz stark darum gehen, dass du eben auch verstehst, wer du bist, wie du Beziehungen gestaltest, damit du aktiv auf sie einwirken kannst.
00:15:58: Die joblichen Beziehungen sind ein ganz großer Aspekt von joblicher Zufriedenheit.
00:16:03: Also Beziehungsqualität spielt schon eine große Rolle, wenn es darum geht, wie happy man im Job ist.
00:16:09: Und dafür muss man aber wissen, wie gestalt ich denn eigentlich Beziehungen?
00:16:12: Weil wir immer wieder zum Beispiel Führungskräfte erleben, die sagen, oh, ich bin so demotiviert, ich krieg nicht genug Wertschätzung.
00:16:19: Und wenn ich dann aber sage, naja, haben Sie denn Ihre vorgesetzte Person schon mal darum gebeten, persönliches Feedback zu bekommen oder Lob zu erhalten?
00:16:28: Und dann kriege ich ganz oft die Antwort, nee, aber das muss man ja wohl selbst wissen.
00:16:33: Und da geht es für mich genau darum, bei diesem Beziehungsaspekt mal zu sagen, hey, Beziehung findet zwischen zwei Menschen statt.
00:16:40: Wir denken zwar immer, oh, wenn der andere nur anders wäre, würde es mir besser gehen und was für ein übles Gegenüber ich doch habe.
00:16:46: Aber
00:16:47: im Grunde genommen geht es eben... Beim Jobcrafting auch ganz stark darum, wie händle ich eigentlich Konflikte?
00:16:52: Wie steuere ich Kommunikation?
00:16:54: Wie verleihe ich meinen Bedürfnissen Ausdruck?
00:16:56: Wie bin ich in der Lage, Grenzen zu setzen?
00:16:59: Wie kann ich auch Ziele mit beeinflussen, die unternehmerisch gesetzt werden?
00:17:03: Also das ist ein ganz wichtiger Teil und deshalb ist es so wahnsinnig entscheidende Persönlichkeitsanalyse zu machen und deshalb rate ich auch von Kurzen ab, die so nach dem reinen Gießkannenprinzip funktionieren.
00:17:15: In unserem Kurs kannst du eben aufgrund dieser tiefgehenden Analyse jede Erkenntnis wirklich auf dich persönlich übertragen und kannst auch eine Maßnahme für Stopcrafting ableiten, die halt für dich persönlich trägt.
00:17:28: Was Micha immer so begeistert bei uns sind die Talente.
00:17:32: Vielleicht kannst du da noch mal drauf eingehen.
00:17:34: Das finde ich nämlich besonders spannend.
00:17:36: Also es wird in Zukunft maßgeblich darum gehen, stärkenorientiert zu arbeiten und zu führen.
00:17:43: Eine Stärke ist jetzt aber nicht einfach nur irgendwas, was du gut kannst.
00:17:46: Eine Stärke ist etwas, was du aus deinem Talent herausentwickelt.
00:17:50: Das heißt, was dir auch Freude macht, was auch Freude freisetzt, während du eben dieses Talent ausübst.
00:17:55: Also man kann sagen, Talente sind so positive Anlagen.
00:17:59: Das ist quasi etwas, was dir mitgegeben wird im Charakter.
00:18:03: Und je nachdem, welches Wissen du dir ansammelst oder welche Erfahrungen du machst, welche Übungen du angehst, entwickelst du daraus eine Stärke.
00:18:12: das Talent Kommunikation.
00:18:15: Das heißt, sie ist eben prinzipiell gut in der Lage, sprachliche Dramaturgie entweder herzustellen oder zu halten.
00:18:23: und ist auch guter drin.
00:18:25: Jetzt könnte man ja sagen, okay, dann muss das eine Rednerin werden.
00:18:29: Ist aber gar nicht unbedingt nötig.
00:18:31: Es kann auch sein, dass du dieses Talent nutzt, um eine Stärke zu entwickeln, die vielleicht eher in der schriftlichen Kommunikation liegt.
00:18:39: Oder du wirst Prompt Engineer, weil du halt so geil da drin bist, Dinge wirklich präzise in Worte zu fassen.
00:18:46: Es kann auch sein, dass du besondere
00:18:48: Marketing,
00:18:52: überzeugend arbeiten kannst, also dass du zum Beispiel durch deinen Kommunikationstalent wahnsinnig gute Werbestrategien entwickeln kannst.
00:19:00: Also es gibt ganz unterschiedliche Stärken, die aus einem Talent entwickelt werden können.
00:19:05: und warum diese Persönlichkeitsanalyse und auch das Erheben der Talente so fundamental wichtig ist, weil wir sie in uns selbst übersehen.
00:19:12: Also das kennst du vielleicht auch.
00:19:14: Das, was dir selbst leicht fällt, das war schon immer in dir drin, so das scheint nichts Besonderes zu sein und wir gehen dann davon aus, dass das doch jeder können müsste.
00:19:23: Das ist das, sorry, das, das Coole an diesem Kurs, dass ihr danach, ich weiß nicht wer von euch das jetzt aus dem Stegreif beantworten kann, so was kannst du eigentlich gut, was sind deine Talente?
00:19:32: Ich stelle fest, wenn ich diese Frage stelle, Ist das nicht so leicht für viele, das zu beantworten?
00:19:37: Und in diesem Kurs habt ihr das einfach mal schwarz abweiß, euer persönliches Set an Talenten und alleine das zu wissen.
00:19:44: Deshalb ist es jetzt mein Fanbereich.
00:19:46: Ich liebe dieses Talente-Verfahren.
00:19:50: Wenn ihr einfach dann wisst, okay, das sind meine Talente, dann ist schon so viel gewonnen, weil ihr ja immer überlegen könnt, okay, wo lebe ich die eigentlich in meinem aktuellen Job aus?
00:19:58: und vielleicht gibt es ja irgendwas.
00:20:00: Keine Ahnung, vielleicht kann ich mitfahren zur Messe, weil ich habe einen Kontaktfreudetalent.
00:20:04: Vielleicht kann ich mich im nächsten Meeting melden, wenn es darum geht, mit zur Messe zu kommen und da irgendwie Kaltakvise zu machen oder die Leute auf den Stand zu holen.
00:20:12: Also da könnte ich jetzt drei Stunden reden, aber ich soll ja Ranghild befragen.
00:20:17: Also man merkt, finde ich hier auch schon sehr gut unsere unterschiedlichen Persönlichkeiten.
00:20:22: Ich habe immer so ganz leicht... Cringe-Momente, wenn wir uns selbst zuselben.
00:20:29: Ich nicht.
00:20:32: Genau, also in diesem Kurs ist unfassbar viel Arbeit geflossen.
00:20:35: Der wird auch begleitet, wie gesagt, durch so eine KI-Führung.
00:20:39: Und da gibt es einen Workbook, was über zwei Hundert Seiten stark ist.
00:20:42: Also du wirst wirklich auch mit ganz vielen Videoeinheiten und aufgenommenen Echtcoachings inspiriert und so.
00:20:49: Also das ist wirklich einfach ein richtig, richtig... Toller Kurs.
00:20:53: Aber unabhängig von dem Kurs ging es uns jetzt darum, das Thema Jobcrafting nochmal ein bisschen bekannter zu machen, weil ich glaube, dass die Arbeitswelt gerade in einem Umbruch ist und wir sind ja weg von linearen Karrierewegen.
00:21:06: Wir kommen hin zu Portfolio-Karrieren, Prisma-Karrieren.
00:21:10: Was heißt das?
00:21:11: Dass wir nicht A machen und dann bei A die ganze Zeit bleiben, sondern dass wenn wir jetzt Pharmazie studieren und vielleicht erst tatsächlich auch irgendwo in einem farmationischen Unternehmen arbeiten, dass wir vielleicht dann die Lebensmittelindustrie gehen, dass wir vielleicht irgendwann ins Marketing gehen.
00:21:26: Also wir erledigen ganz unterschiedliche Aufgaben und stellen uns unterschiedlichen Herausforderungen im Leben, was nicht nur daran liegt, dass wir selbst den Anspruch haben, mehrere Teile unserer Persönlichkeit auszuleben und uns auszuprobieren, sondern was auch daran liegt, dass sich die Arbeitswelt eben zunehmend schneller verändert.
00:21:45: Und ich glaube, dass in so einer Zeit, in der der Anspruch auch gar nicht mehr ist, jetzt irgendwie thirty-fünf Jahre lang keine Ahnung, beim Bayer zu schaffen, sondern vielleicht alle paar Jahre auch mal sich selbst neu zu erfinden.
00:21:58: Da ist es dann umso wichtiger, noch ein größeres Bewusstsein darüber zu haben, wie du eigentlich am liebsten und am besten Arbeit ist, welche Rolle du wie ausfüllst, wie viel Verantwortung du übernehmen möchtest.
00:22:10: was deine Core-Kompetenzen im Arbeitsumfeld sind, wie du die ausleben kannst, wie die Arbeit deinen Werten entsprechen kann und so ein Bewusstsein darüber zu haben, ermöglicht dir sehr viel spezifischer auch, deine Karriereentwicklung zu steuern einfach, weil du ja viel besser weißt, was du brauchst und willst.
00:22:29: Mega.
00:22:29: Du hast vorhin erzählt, in dem Kurs kommen Coachings in Videoform vor.
00:22:34: Das finde ich auch so eine coole Art, da mal zuzugucken.
00:22:39: Das haben wir auch in anderen Kursformaten.
00:22:41: bei uns findet das statt.
00:22:42: Vielleicht kannst du da noch mal drauf eingehen.
00:22:44: Warum ist das so hilfreich, anderen Leuten zuzugucken, wie sie gekocht werden?
00:22:47: Sehr öfter.
00:22:48: Also wir lernen ja auch immer am Beispiel und ich finde das selbst, wenn jemand eine Geschichte erzählt, die jetzt nicht eins zu eins vielleicht dem eigenen Jobprofil oder den eigenen Herausforderungen entspricht, erkennen wir doch immer Nuancen im Gegenüber von etwas, was für uns selbst auch eine Rolle spielt.
00:23:05: Erstens und zweitens merken wir vielleicht auch manchmal viel mehr, was eigentlich unser Thema ist, wenn wir der Gesprächsdynamik eines anderen Menschen lauschen, der sich auch gerade mit der Frage beschäftigt, wie sich denn der Job für ihn oder verändern könnte.
00:23:19: Und ich glaube, dass es auch für die Gesprächsführung gar nicht unentscheidend ist, mal zu horchen, wie solche Fragen nach Jobcrafting und nach dem bestehenden Job eigentlich gestellt werden, damit man bei sich selbst auch noch mal so ein bisschen spezifischer Detektiv oder Detektivin werden kann.
00:23:36: Nach der Persönlichkeitsanalyse nämlich geht es dann darum, dass du dich mal traust, deinen optimalen Job zu denken, zu träumen.
00:23:44: Oh, das ist schon erfahrungsgemäß für viele, die hierher kommen.
00:23:48: Ist das schon eine richtig schwierige Aufgabe?
00:23:52: Die findet ja erst mal nur im Kopf statt.
00:23:53: Es ist ja noch gar nichts passiert, aber diesen idealen Job sich mal vorzustellen und auszumalen, das ist eine Herausforderung, oder?
00:24:01: Das liegt daran, weil wir so sozialisiert sind, nicht zu übertreiben, irgendwie nicht enttäuscht zu werden.
00:24:07: Wir versuchen, Erwartungen zu managen.
00:24:09: Ganz viele unserer KlientInnen sagen dann, oh nee, ich kann mir doch jetzt nicht immer so ein tolles Vorstellen und dann schaffe ich das und kann ich das alles am Ende gar nicht.
00:24:15: Und dann geht es bei mir in der Firma sowieso nicht und...
00:24:19: Angst, Geld.
00:24:20: Ja, genau.
00:24:21: Es gibt zwei coole Aufgaben, die man dafür machen könnte und zwar finde ich super interessant zu sagen, okay, dein Einkommen, also das, was du auch immer netto im Monat... haben möchtest oder brauchst, das ist gesichert und du musst aber trotzdem einer beruflichen Tätigkeit nachgehen.
00:24:36: Was würdest du dann machen, wenn du es nicht fürs Geld machen würdest, sondern wenn du frei wählen könntest?
00:24:41: Das ist eine interessante Übung.
00:24:43: und die zweite ist, mal so eine optimale Stellenanzeige für dich selbst zu schreiben.
00:24:48: Also so eine, wenn du über die Stolpe hast, würdest du denken, das gibt's doch nicht.
00:24:54: Krutzi, was ist denn jetzt passiert?
00:24:55: Es ist ja genau das, was ich machen will und ich werde genau beschrieben in dieser Anzeige, dass du das mal alles aufschreibst.
00:25:02: Also so im klassischen Sinne an der Stellenanzeige mal so, wer wir sind und dann beschreibst du so deinen Traumunternehmen, was du von uns bekommst, was wir von dir erwarten, was du für ein Mensch bist.
00:25:12: Und dann schreibst du es einfach mal genauso auf, wie es für dich eigentlich ideal wäre.
00:25:16: Das
00:25:16: mache ich jetzt auch mal.
00:25:17: Und
00:25:18: was das bewirkt ist, eben das Gegenteil von dem Enttäuschungsmoment.
00:25:23: Wir wollen damit ja nicht, dass du nach der Übung denkst, okay, gegen das, was ich gerade aufgemalt habe, ist mein Leben grau und trist, sondern was wir wollen ist, dass du deinen inneren Wahrnehmungsraum erweiterst.
00:25:35: So viele Menschen denken zu klein.
00:25:38: Erstens, weil sie ein inneres Jahr aber haben, weil sie sagen, ja, aber ich muss doch Geld verdienen.
00:25:42: Ja, aber ich kann doch nicht noch mal von vorne anfangen.
00:25:44: Ja, aber was sollen denn noch die Leute denken und so?
00:25:47: Und weil sie zu schnell aus der Perspektive des derzeitigen Gedachtmöglichen kommen.
00:25:55: Und dann schränken sie sich einmal sagen ohne als bei uns gibt es überhaupt keine achtzig Prozent stellen oder hybrid geht es gar nicht oder.
00:26:03: Zwei Monate in Europa im Jahr zu sein hat noch nie jemand gemacht.
00:26:06: also so dann kommt man überhaupt gar nicht auf Ideen weil das Gehirn einem schon vorher den Rahmen viel zu eng steckt.
00:26:13: Und diese Traumstellen oder Traumjobübungen, die führt genau dazu, dass du vielleicht auch den Mut innerlich mal so aufbringst, dich zu fragen, hey, wie wär's denn eigentlich, wenn ich mit meiner Führungskraft mal darüber spreche, dass ich jetzt einen Französisch Kurs machen möchte zum Beispiel?
00:26:28: Oder, dass ich einen festen Desk brauche, weil mich das durcheinanderbringt, wenn ich jeden Tag an einem anderen Schreibtisch arbeiten muss oder so.
00:26:35: Es können ja auch ganz kleine Sachen sein.
00:26:37: Und deshalb machen wir diese Übung.
00:26:39: Und wenn du dann deine Standort-Analyse hast und deine Persönlichkeits-Analyse und deinen Traumjob, alles, was du da an Erkenntnissen sammelt, trägst du ja immer in, wir nennen das das sogenannte Job-Crafting-Log, also so ein Berichtshäft, da trägst du das immer ein und gleichzeitig kannst du ja auch die KI mit den entsprechenden Informationen füttern aus den Worksheets und so, das leiten wir alles an.
00:27:02: Und aus diesen drei ersten Schritten wird dann im vierten Schritt eben wirklich konkret abgeleitet, welche Maßnahmen, du ergreifen kannst, damit sie wieder besser geht beim Arbeiten, damit du wieder Lust auf Montag hast.
00:27:14: Und der Job ist total komplett digital.
00:27:17: oder kann ich auch irgendwann mit echten Menschen sprechen?
00:27:20: In dem Kurs, du kannst jederzeit zusätzlich zum Kurs bei uns Coaching-Stunden buchen.
00:27:25: Der Kurs ist nicht an Zeiten gebunden, also das ist auch das Tolle.
00:27:29: Manche machen das so, ich würde sagen die meisten machen das so zwischen so vier und acht Wochen investieren, die neben dem Job.
00:27:36: Du kannst es halt am Wochenende abends im Schichtinsel...
00:27:39: Und wie ist der Arbeitsaufwand?
00:27:41: Genau das ist ganz unterschiedlich, weil wenn du jetzt nur die KI-Begleitung machst, dann hast du die ungefähr dreizehn Stunden Videomaterial und dann kannst du das mit der KI-Begleitung wahrscheinlich auch in zwei Wochen oder so machen.
00:27:55: Also ist ganz flexibel und wenn du jetzt das Gefühl hast, jetzt habe ich ganz viele Erkenntnisse gesammelt, die ich aber noch einmal ins Gespräch bringen möchte, dann kannst du natürlich auch ein Coaching noch buchen.
00:28:05: Aber was ich sagen wollte zu diesem vierten Schritt, die Maßnahmen abzuleiten, das ist ja genau das, was für die meisten Menschen so schwierig ist, weil sie erstens denken, das geht alles nicht oder weil sie vielleicht auch einfach nicht auf Ideen kommen und dafür finde ich so ein Kurs eben auch wichtig.
00:28:19: Das ist schon auch irgendwie so ein innerer Auftrag, den ich damit habe, Menschen dazu zu befähigen, Ideen zu entwickeln für ihren derzeitigen Job.
00:28:29: Und dafür haben wir eben auch ganz viele Ideen gesammelt und ganz viele Listen geschrieben, die du dann entweder auch in ChatGPT oder dann... dass LLM da waren eingeben kannst oder die du auch im Workbook findest.
00:28:40: Also, weil es sind wirklich manchmal ganz kleine Sachen von zum Beispiel ein Deep Work Fenster, eine Abwesenheitsnotiz am Freitag, Nachmittag oder neue Kontakte zu Lieferanten aufzunehmen.
00:28:53: Und manchmal sind es auch größere Sachen wie, hey, ich möchte eigentlich mein Arbeitsvertrag verändern oder ich möchte den Standort wechseln oder ich will wirklich meine Aufgaben auch ein bisschen umschiften.
00:29:03: Das klingt total super.
00:29:05: Mit den dreizehnt Stunden, das würde ich gerne nochmal verstehen.
00:29:07: Also wenn jetzt jemand zuhört, der sagt, mega, genau sowas brauche ich.
00:29:12: Ich habe aber bereits eine Woche voller Überstunden und dann auch noch irgendwie private Verpflichtungen.
00:29:18: Wie kann ich diesen Job, also klar flexibel, aber vielleicht kannst du einmal beispielhaft sagen, wie könnte das klappen, dass ich in ein volles Leben diesen Kurs gut einflechte, sodass ich davon auch was habe.
00:29:29: Die dreizehn Stunden sind einfache Geschwindigkeit.
00:29:34: Nein, Scherz beiseite.
00:29:35: Also
00:29:36: du
00:29:37: könntest ja mal überlegen, wie stark du eigentlich dich selbst zur Priorität machst.
00:29:42: Weil ganz häufig ist jobbliche Unzufriedenheit oder so ein kleines Störgefühl auch darin verwurzelt, dass wir uns immer hinten anstellen und dass wir immer sagen, ich muss aber dies und ich muss aber das und ich muss aber jenes und das hat noch Person X oder Y oder Z von mir verlangt.
00:29:58: Und wenn du jetzt diesen Kurs machst, damit es dir besser geht, dann glaube ich, ist es total wichtig, dass du dir auch die Erlaubnis gibst, dich prioritär zu behandeln.
00:30:07: Und dann muss das eben mal einer bestimmten Arbeitsschädel vorweggehen, sozusagen.
00:30:13: Also
00:30:14: ich
00:30:14: kann dir nicht sagen, hier ist das Geheimrezept, wie der Tag auf einmal magischerweise drei mehr Stunden hat.
00:30:22: Das kann ich leider auch nicht.
00:30:23: Aber ich kann dir sagen, dass du das ja auch mit nur wenigen Minuten am Tag und dann halt vielleicht in sechs oder acht Wochen erledigen kannst.
00:30:31: Und vielleicht wäre das ja auch ein Tipp, den Arbeitgeber mit reinzuholen, oder?
00:30:36: Genau, du kannst natürlich also viele arbeitgebende Zahlen auch den Kurs für ihre Arbeit nehmenden teilweise oder ganz.
00:30:43: Und es ist insofern auch total interessant, weil der letzte Schritt des Drop Crafting, also nachdem du dann die ganzen Maßnahmen abgeleitet hast, darin besteht, dass du mal überlegst, okay, was sind meine dringendsten und wichtigsten Maßnahmen, welche davon kann ich ganz alleine etablieren und bei welchen brauche ich vielleicht Abstimmung mit Entscheidungsträgerinnen oder vielleicht auch strukturelle Veränderungen, die da nötig sind, vielleicht im Arbeitsumfeld oder alleine am Schreibtisch oder Deko oder vielleicht dann Arbeitsvertrag.
00:31:10: Also auch das ist ja unfassbar.
00:31:12: vielfältig und diese Gespräche dann zu führen mit HR oder deinen Führungskräften oder auch KollegInnen, das will natürlich gut vorbereitet sein.
00:31:20: und deshalb ist das letzte Modul in diesem Kurs eben eins, was sich darum dreht zu schauen, wie du diese Gespräche richtig toll führen kannst.
00:31:29: Was du dafür machen musst, dafür gibt es auch Formulierungshilfen, dafür gibt es Vorschläge, wie das dramaturgisch aufgebaut sein kann.
00:31:37: Und du sagtest ja gerade, das kann das Arbeitgebendeunternehmen auch finanzieren.
00:31:41: Wir haben auch, kann man bei uns auf der Seite runterladen, vollkommen for free.
00:31:46: für HALA und Führungskräfte einen Leitfaden, wie sie vielleicht auch einen mitarbeitenden Gespräch führen können, nachdem dieser Kurs stattgefunden hat.
00:31:53: Weil es natürlich total toll wäre, wenn auch Unternehmen mehr und mehr einbinden, dass Jobcrafting zu einer Haltung wird.
00:32:00: Es ist ja auch nicht eine One-off-Sache, sondern das ist eine Haltung.
00:32:04: Du veränderst deinen Job fortlaufend und Mitarbeiter, die motiviert und gebunden sind.
00:32:09: Die sind natürlich weniger krank.
00:32:11: Da ist die Fluktuation niedriger, das Innovationspotenzial des Unternehmens ist größer.
00:32:17: Generell berichten die auch einfach lieber und besser über das arbeitgebende Unternehmen.
00:32:21: Also es hat eigentlich wirklich nur Vorteile.
00:32:23: Und age alle sagen dann ganz häufig Ohr oder auch Führungskräfte.
00:32:27: Ich will jetzt aber nicht, dass es so ein Wunschkonzert ist und am Ende pickt sich jeder nur die Rosinen raus und dann gibt es bestimmte Arbeit, die von niemandem mehr gemacht wird.
00:32:34: Und das ist überhaupt nicht das Ziel von Jobcrafting, sondern Jobcrafting findet natürlich immer im Rahmen der Rolle und innerhalb der Unternehmensziele statt.
00:32:41: Also es heißt ja nicht Hobbycrafting, sondern es heißt immer noch Jobcrafting.
00:32:45: Von daher unterstützen wir eben auch die entsprechenden Vorgesetzten oder auch die Personalverantwortlichen dabei.
00:32:53: Ich finde, das klingt durchweg positiv.
00:32:56: Also ich würde den Kurs sehr gerne machen, auch wenn ich das schon natürlicherweise betreibe.
00:33:02: Wie kommen die Zuhörenden jetzt an alle Infos und wie kann es jetzt losgehen?
00:33:07: Also wir verlinken natürlich alles in den Show Notes und ansonsten auf unserer Seite www.strussundklausen.de unter den Masterclasses.
00:33:16: Es gibt aber auch eine eigene Page und da findest du auch ganz viel Material, auch ein White Paper.
00:33:20: Du kannst ein Test machen, wie zufrieden oder unzufrieden bist du eigentlich in deinem Job.
00:33:24: Und die Seite heißt www.jobcrafting.de.
00:33:28: Alles in einem Wort.
00:33:30: Und was ich daran so wichtig für mich nochmal finde zu sagen ist, dass viele Menschen gibt, die in so einer Meckerschleife gefangen sind.
00:33:38: Vielleicht erkennst du dich da drin auch wieder, wenn du das jetzt hörst.
00:33:41: Dafür ist vielleicht die Unzufriedenheit dann noch nicht groß genug, um wirklich aktiv zu werden.
00:33:46: Ich würde dir aber gerne sagen, dass das Abzeitpotential davon eben auch diese diffuse Unzufriedenheit oder dieses leichte Generft sein, mal unter die Lupe zu nehmen und zu verändern einfach wirklich riesig ist.
00:33:59: nochmal.
00:34:00: Es gibt so viele Veränderungen, die man etablieren kann, wenn man das strukturiert, macht, bei denen überhaupt nicht nötig ist, dass irgendjemand anders im Unternehmen was davon erfährt.
00:34:10: Und das finde ich so toll, du kannst so viel verändern, was im Grunde genommen noch nicht mal mit irgendjemand anderem besprochen werden muss.
00:34:18: Und ich glaube, dass kein Tag vergehen sollte, an dem man dann nochmal denkt, Mensch, nächstes Jahr, na ja, weiß ich nicht, soll ich dann den gleichen Job nochmal machen, sondern ich glaube, es geht darum echt zu sagen, ich habe ein Recht darauf, dass mein Job meine Erwartung an ihn erfüllt.
00:34:34: Ich habe ein Recht darauf, dass mein Job mir nicht mehr Energie zieht, als er mir nimmt.
00:34:40: Das klingt richtig gut und es ist ja überhaupt nichts passiert, wenn ihr das mal ausprobiert.
00:34:44: Ja.
00:34:45: Ja, diejenigen unter euch, die sich fragen, soll ich jetzt in der Meckerspirale bleiben?
00:34:50: Das fragt ihr euch wahrscheinlich nicht so aktiv, aber so ist es ja manchmal.
00:34:53: Oder soll ich jetzt endlich kündigen?
00:34:55: Die können ja erst mal diesen Kurs machen.
00:34:57: Genau, das ist der dritte Weg zwischen ich gebe innerlich auf oder ich kündige äußerlich.
00:35:02: Genau, und da sind wir sehr interessiert daran zu hören, ob euch das geholfen hat.
00:35:06: Ich finde das ganz toll.
00:35:08: Vielleicht können wir das auch verlinken, diesen kostenlosen Selbsttest.
00:35:12: Dann könnt ihr das alle schon mal ausprobieren.
00:35:14: Und dann sind wir sehr gespannt, wie ihr unseren Kurs findet.
00:35:18: Und wenn du Job Crafting betreibst, musst du mal sagen, tust du auch nicht nur was für dich selbst auf so einer ganz individuellen Ebene, sondern dann, wenn wir alle mehr in unseren Potenzial arbeiten und wirklich stärkenorientiert vorgehen, sowohl als Individuen als auch als die Menschen, die dann in einem Unternehmen organisatorisch dafür verantwortlich sind, dann arbeiten wir auch gesellschaftlich daran, dass Arbeit insgesamt wieder mehr Freude macht und dass wir auch Potenziale viel mehr heben.
00:35:47: viel zufriedener sind.
00:35:48: Ja,
00:35:49: und das hat letztendlich, muss man einfach ganz deutlich sagen, dann auch was damit zu tun, dass der Standort Deutschland ein bisschen aufgewertet wird, weil wir einfach viel mehr Innovationspotenzial nutzen.
00:36:00: Vielen, vielen Dank, Rangel, dass du hier nochmal als Expertin das Thema nochmal platziert hast.
00:36:05: Richtig, wichtig und richtig gut.
00:36:07: Hat total viel Spaß gemacht, auch mir selber nochmal darüber zu hören.
00:36:11: Und ihr meldet euch bei uns wie immer über alle Kanäle Wenn ihr dazu Fragen habt und sonst freuen wir uns über zahlreiche Selbsttests in den nächsten Tagen und Wochen.
00:36:22: Vielen Dank und bis zur nächsten Folge.